Baubeginn für das Servicezentrum von „Elektro Fuchs“

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 Bürgermeister Michael Lohner (vorne, r.), daneben Harald Fuchs, Ehefrau Julia, Sohn Erik und Mutter Irmgard, hinten die Mitarbe
Bürgermeister Michael Lohner (vorne, r.), daneben Harald Fuchs, Ehefrau Julia, Sohn Erik und Mutter Irmgard, hinten die Mitarbeiter. (Foto: SZ- khb)
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Mit dem Spatenstich hat die Munderkinger Firma „Elektro Fuchs“ am Freitag den Startschuss für den Bau der neuen Firmenzentrale im Interkommunalen Gewerbegebiet gegeben. „Damit schlagen wir ein neues Kapitel in der 100-jährigen Geschichte unseres Unternehmens auf“, sagte Firmenchef Harald Fuchs. Neben allen Mitarbeitern von „Elektro Fuchs“ war Bürgermeister Michael Lohner zum Spatenstich gekommen. Er sei begeistert, dass mit Elektro Fuchs ein innovatives Familienunternehmen zukunftsfeste Arbeitsplätze sichere und ausbaue, sagte Lohner.

Gewerbegebiet entwickelt sich

„Es hat sich ausgezahlt, dass der Zweckverband im Jahr 2002 diese Fläche gekauft hat, die zunächst nicht zum Verbandsgebiet gehört hat“, betonte der Bürgermeister, „jetzt wird hier am Eingang des Interkommunalen Gewerbegebiets ein echter Blickfang entstehen. Das Gewerbegebiet habe sich gut entwickelt, verschiedenste Branchen hätten sich hier angesiedelt, die mehr als 200 Arbeitsplätze bieten. Nun komme mit Elektro Fuchs ein leistungsfähiger Traditionsbetrieb dazu, der sich hier, „aus der Enge der Altstadt“ kommend, vergrößere, sagte Lohner.

Im Jahr 2020 soll das neue Servicezentrum des Elektroinstallationsbetriebs eröffnet werden. Dann wird die Kunden ein vergrößertes Angebot an digitaler und klimafreundlicher Gebäudeinstallation sowie ein repräsentativer Showroom für Miele-Hausgeräte und Kaffeevollautomaten erwarten.

Am Freitag freute sich Harald Fuchs, dass „es nach viel akribischer Planung jetzt losgehen kann“ und dankte seinen knapp 20 Mitarbeitern für die Unterstützung bei diesem Zukunftsprojekt. „Mit dem neuen Servicezentrum stärken wir unsere Position als kompetenter Partner, der unsere Kunden verlässlich in die digitale Zukunft führt“, sagte Fuchs.

Tradition seit 1919

Das neue Firmengebäude gelte als „Leuchtturmprojekt für die Versorgung mit Elektro-Dienstleistungen im ländlichen Raum“. „Die Baukosten von mehr als einer Million Euro werden aus ELR-Mitteln des Landes gefördert“, betonte Fuchs und erklärte: „Wir benutzen hier nur noch regenerative Energien und das Gebäude wird mit großen Photovoltaik-Anlagen mehr Energie produzieren als es verbraucht.“ Und weil zum Angebot von Elektro Fuchs auch Photovoltaik- und Stromspeicherlösungen gehören, sagte der Firmenchef: „Mit unseren Dienstleistungen sorgen wir dafür, dass die Energiewende ganz praktisch umgesetzt werden kann. In jedem einzelnen Haushalt.“

Mit der Eröffnung der neuen Firmenzentrale will Fuchs im kommenden Jahr auch das 100-jährige Firmenjubiläum feiern. Im November 1919 habe sein Urgroßvater Josef Fuchs das Traditionsunternehmen gegründet, das er inzwischen in der vierten Generation führe, so Fuchs.

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