Bürgermeister gibt Martinsstraße frei

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Karl-Heinz Burghart

Den Martinstag und das traditionelle Munderkinger Martinsfest nutzte Bürgermeister Michael Lohner am Montagabend, um die sanierte Martinsstraße für Fußgänger freizugeben.

Nach dem Singspiel um die Mantelteilung marschierten die Kinder aus den drei Munderkinger Kindergärten mit ihren Erzieherinnen, Eltern und vielen weiteren Gästen zum Martinsbrunnen. Dort kletterte Bürgermeister Lohner auf den Brunnenrand und betonte: „Die komplett sanierte Martinsstraße und der entstandene Martinsplatz, rund um den Martinsbrunnen und nahe bei unserer Martinskapelle, wird zu einer neuen Kulisse unserer Stadt werden.“ Es sei toll, „diese große und wichtige Investition der Stadt“ gemeinsam mit den Kindern und den jungen Eltern ihrer Bestimmung zu übergeben. Lohner dankte den Gemeinderäten für den „Mut, dieses Vorhaben anzugehen“.

Naturstein-Pflaster verlegt

„Hier am Rand der Erblache war die Urbesiedlung Munderkingens und hier haben wir jetzt sehr viel Geld in die Erde gegraben“, sagte der Bürgermeister und nannte neue Wasserleitungen, neue Kanalisation, Leerrohre für schnelles Internet, Gasleitungen und Elektrokabel, die unter der Martinsstraße neu verlegt worden sind. „Und obendrauf haben wir Naturstein-Pflaster verlegt.“ Modern und zeitgemäß sei nicht nur die entstandene „Kombination von Fußgängern und Autofahrern“, sondern auch, dass „alles eben ist“. „Geeignet für alle Generationen, für Kinderwagen genauso wie für Rollatoren“, so der Schultes. Ausdrücklich lobte Lohner die gute Arbeit der auführenden Baufirmen und die „flexible Handhabung der Baustelle im Sinne der Innenstadtgeschäfte und ihrer Kunden“.

„Die sanierte Martinsstraße gibt Munderkingen ein ganz neues Stadtgefühl“, betonte der Bürgermeister und lud zu Glühwein, Punsch und 700 gebackenen Martinsgänsen ein.

Kinder feiern das Martinsfest

Zuvor waren am Montagabend die Kinder mit ihren Laternen aus den drei Munderkinger Kindergärten, also dem Kinderhaus Schillerstraße, dem Kindergarten Loreley und dem Kinderhaus Sankt Maria, zum Alten Schulhof gekommen, um mit ihren Eltern, den Erzieherinnen und vielen Munderkingern das Martinsfest zu feiern.

Mit dem bekannten Martinslied eröffnete die Stadtkapelle das traditionelle Laternenfest und bevor Sankt Martin, alias Günther Laquai, hoch zu Ross auf seinem Pferd „Ravenna“ auf den Schulhof ritt, sangen die vielen Kindergartenkinder „Ich geh mit meiner Laterne“. Dann verfolgten sie gespannt die Martinsgeschichte um den frierenden Bettler, der am Montag von Sven Kräutle dargestellt wurde, für den der heilige Martin schließlich seinen roten Mantel teilte.

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