Arge Naturschutz bestätigt Vorstandsmitglieder

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Der Verein übernimmt Landschaftspflegeaufgaben.
Der Verein übernimmt Landschaftspflegeaufgaben. (Foto: Verein)
Schwäbische Zeitung

Die Arbeitsgemeinschaft Naturschutz Munderkingen hat sich zur Hauptversammlung getroffen. Der Vereinsvorsitzende Max Burgmaier begrüßte die Teilnehmer, darunter auch Mitglied Bürgermeister Michael Lohner.

Burgmaier berichtete über die Aktivitäten der Arbeitsgemeinschaft im Jahr 2017, die sich hauptsächlich auf das Magerbiotop Steinmäuerle konzentrierten. Anders als andere Naturschutzvereine, welche die Natur beobachten und diese den Menschen erklären, geht die Arge mit relativ schwerem Gerät, wie Motorsägen und Balkenmäher, in die Biotope auf der Munderkinger Gemarkung und befreit diese von zunehmender Verbuschung, so dass auch geschützte und seltene Pflanzen ihren Platz finden, um sich zu vermehren. Die Arbeiten erfolgen in Absprache mit der „Unteren Naturschutzbehörde“ des Landratsamts Alb-Donau.

Auch für das Jahr 2018 wurde wieder ein Antrag für das Biotop Steinmäuerle gestellt. Bürgermeister Lohner beschrieb auch Planungen zu Arbeiten am Algershofer Weiher im Herbst dieses Jahres in Zusammenarbeit mit anderen Vereinen und den Algershofer Landwirten. Kassier Harald Ertle, berichtete über einen soliden Kassenbestand. Eine gute, vollständige Kassenführung wurde ihm von den Prüfern Karl-Heinz Haug und Walter Bleicher attestiert. Der Arge Naturschutz ginge es gut, gäbe es nicht die Sorge um eine Überalterung ihrer Mitglieder. Etwa 70 Prozent der Mitglieder sind mehr als 60 Jahre alt.

Die Wahlen brachten keine Überraschung. Sämtliche Amtsinhaber stellten sich wieder zur Wahl und wurden für weitere zwei Jahre einstimmig gewählt. Lediglich Heinz Wiesemann stellte sich aus Altersgründen als Beisitzer nicht mehr zur Wahl. Die neuen und alten Vorstandsmitglieder im Einzelnen: Vorsitzender Max Burgmaier, Stellvertreter: Erich Herter, Schriftführer: Fabian Schuh, Kassier: Harald Ertle, Beisitzer: Anton Weber, Kassenprüfer: Karl Heinz Haug und Walter Bleicher.

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