Waldbrandgefahr auf der Alb? Das sagt die Feuerwehr

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Die Waldbrandgefahr steigt bei Hitze und Trockenheit und fordert die Feuerwehren mit zahlreichen Einsätzen.
Die Waldbrandgefahr steigt bei Hitze und Trockenheit und fordert die Feuerwehren mit zahlreichen Einsätzen. (Foto: Stratenschulte)

In vielen Regionen Deutschlands stöhnen die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren unter dem Wetter. Hitze und Trockenheit erhöht die Gefahr für Brände – auch im Wald und Moor.

Eher Seltenheit

„Bei langen Trockenphasen muss man schon aufpassen“, sagt Rainer Voigtländer, der Kommandant der Feuerwehr Merklingen. Doch er relativiert für die Alb gleichzeitig mit einem Blick in die Vergangenheit: „In meinen jetzt 28 Jahren bei der Feuerwehr hatten wir drei Flächenbrände.“ Das sei nicht viel. „Es ist jetzt kein Haupteinsatzgeschehen“, sagt Voigtländer und fügt an: „Bei uns also wirklich selten.“

In den vergangenen Wochen habe es immer mal wieder geregnet. Dennoch gelte es, aufmerksam zu sein. „Wenn es jetzt trocken bleibt, kein Gewitter und dann möglicherweise auch kein Regen kommen, kann es schon gefährlich werden“, weiß der Feuerwehrkommandant.

Scherben reflektieren Sonne

Rainer Voigtländer hat deswegen immer auch ein paar Hinweise und Tipps parat. „Man sollte keine Flaschen hinschmeißen“, sagt er. Die Sonne könnte auf dem Glas reflektieren und somit einen Brand entfachen. Gleiches gelte für Scherben. „Das kann dann schon mal schnell passieren“, so Voigtländer. Wichtig auch für Raucher: Die Zigaretten gut entsorgen und nicht einfach in die Natur schmeißen. Bei Trockenheit könnten Wiese, Strauch oder auch Feld sonst in Brand geraten. Auch Spaziergänger sollten Vorsicht walten lassen. „Die Autos sollten nicht ins hohe und trockene Gras geparkt werden“, merkt der Feuerwehrkommandant an.

Der Deutsche Wetterdienst differenziert zwischen insgesamt fünf Waldbrandgefahrenstufen – von der sehr geringen Gefahr (1) bis hin zur sehr hohen Gefahr (5). Für die Laichinger Alb wird für die kommenden Tage ein geringes Risiko vorhergesagt.

Waldbrandgefahr: Das müssen Sie wissen

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