Störche machen bei Merklingen Rast auf ihrem Weg nach Süden

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30 Weißstörche haben in Merklingen auf ihrer Reise in den Süden einen Halt eingelegt.
30 Weißstörche haben in Merklingen auf ihrer Reise in den Süden einen Halt eingelegt. (Foto: Martin Gröh)
Schwäbische Zeitung

30 Störche haben am Wochenende in Merklingen Rast gemacht. Unser Leser Martin Gröh hat die gefiederten Gäste auf einem Acker nördlich der Autobahn mit seiner Kamera festgehalten.

Weißstörche sind etwa 80 bis 100 Zentimeter lang und haben eine Flügelspannweite von rund zwei Metern. Weißstörche haben ein Gewicht von bis zu viereinhalb Kilogramm. Der Weißstorch ernährt sich von Kleintieren wie Regenwürmern, Insekten, Froschlurchen, Mäusen, Ratten, Fischen, Eidechsen, Schlangen sowie von Aas. Er ist auf keine Nahrung spezialisiert. Der Weißstorch legt als Zugvogel weite Strecken zwischen seinen Brutquartieren und seinen Winterquartieren in Afrika südlich der Sahara zurück. So ziehen die „Oststörche“ über den Bosporus, das Jordantal und die Sinaihalbinsel nach Afrika. Die Winterquartiere der Oststörche befinden sich in Ost- bis Südafrika. Dabei legen sie eine Entfernung von etwa 10 000 Kilometern zurück. Für diese Strecke benötigen sie ein bis anderthalb Monate. Der Flug in Richtung Süden wird meist Mitte bis Ende August angetreten. Der Rückflug beginnt in Afrika Mitte Februar. Die so genannten „Weststörche“ fliegen bei Gibraltar über das Mittelmeer, um in Westafrika vom Senegal bis zum Tschadsee den Winter zu verbringen. Zahlreiche Tiere bleiben aber ob der milden Winter mittlerweile auch in der Region.

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