So schön war der Lichtmessabend

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Susanne Kuhn-Urbahn

Zu einem fröhlichen und stimmungsvollen Lichtmessabend haben die Merklinger Landfrauen, der landwirtschaftliche Ortsverein und die Gemeinde Merklingen an Lichtmess in die Gemeindehalle eingeladen.

Die Kirchenmusik unter der Leitung von Johannes Ruhland eröffnete den Abend mit dem Te Deum von Charpentier, besser bekannt als Eurovisionshymne, bevor Alexander Ruhland vom landwirtschaftlichen Ortsverein das vergangene landwirtschaftliche Jahr kurz und prägnant Revue passieren ließ. „Die Landwirtschaft hat sich die neuen Medien zunutze gemacht und mit „Land schafft Verbindung“ viele große Demonstrationen der Landwirte organisiert“, erinnert Ruhland. Weiterhin bereite die Afrikanische Schweinepest, die immer näher rücke, den Landwirten Kopfzerbrechen. „Da ist eine gute Zusammenarbeit mit den Jägern wichtig“ betont Ruhland. In Merklingen scheint diese Zusammenarbeit prima zu klappen, haben doch die Jagdpächter das Abendessen, Bratwürste mit Kartoffelsalat gestiftet. Während die Besucher dies verzehrten, sorgten die Kirchenmusiker für die passende Hintergrundmusik. Dabei wurde schnell klar: Die Kirchenmusik ist unglaublich vielseitig und kann auch Volkslieder, klassische Stücke und sogar Seemannslieder spielen.

Gemeinderat Horst Nägele würdigte in Vertretung von Bürgermeister Kneipp wie auch sein Vorredner die Verdienste des kürzlich verstorbenen Hans Hack, der sich stets für die Lichtmessfeier, die bereits seit 38 Jahren stattfindet, einsetzte.

Ein Film von Hans-Peter (Bodo) Schmid entführte die Besucher ins Jahr 1997. Der Filmemacher hat den Abbruch des alten Schulhauses dokumentiert und dabei viele Merklinger Gesichter und Persönlichkeiten mit der Kamera eingefangen, was für regen Gesprächsstoff in den Zuschauerreihen sorgte.

„Katz’ & Co.“ begleitet die Tänzer

Schwungvoll übernahmen dann das Quartett „Katz’ & Co.“ sowie die Volkstanzgruppe Heroldstatt das weitere Lichtmessprogramm. Mit elf Paaren konnten die Tänzer aufwarten und präsentierten mehrere Tänze mit für die Zuschauer hochkomplexen Schrittfolgen. Nach den vier Tänzen der Volkstanzgruppe eröffnete Helga Baumann die Tanzbühne fürs Publikum. Tatsächlich fanden sich einige Mutige, die zuvor freundlich von den Volkstänzern aufgefordert wurden, auf der Bühne wieder und drehten ihre Runden - unterstützt von den „Profis“.

Den musikalischen Abschluss übernahm der Musikverein Merklingen, erstmals unter der Leitung des neuen Dirigenten Markus Windgasse aus Augsburg. „Das ist ein Musiker mit Leib und Seele“, freut sich Vereinsvorsitzender Thomas Beiter. Markus Windgasse war vor einigen Jahren schon einmal Mitglied im Musikverein und hat Schlagzeug gespielt. Dann ist er allerdings nach Augsburg gezogen, dem Musikverein jedoch immer verbunden gewesen. Nun hat er die Dirigentschaft übernommen und mit schwungvollem Einsatz die Musikanten durch den abwechslungsreichen Abend geführt.

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