Merklinger Jugend blüht auf: Beachvolleyballfeld ist fertig

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Christian Scharbert

„Seit zwei Jahren blühen wir so richtig auf“: Stolz blickt Oliver Mangold, Gesamtjugendsprecher des TV Merklingen, zurück. Seit kurzem ist ein weiteres Resultat aus den Ideen der Merklinger Jugend neben den Tennisplätzen des Vereins zu betrachten – und inzwischen auch zu bespielen: ein Beachvolleyballfeld. Ein 22 mal 13 Meter großes Stückchen „Strand“ auf der Alb.

Vier Wochen lang arbeiteten die Nachwuchssportler daran, ein Jahr lang planten sie es. Zurücklehnen kommt für die Jugendsprecher jetzt nicht in Frage, stellt Oliver Mangold klar und kündigt sogar an: „Unsere Aufgaben werden nächstes Jahr noch einmal größer.“


Die Einweihungsparty des neuen Beachvolleyballfeldes in Merklingen wurden vom Winde verweht.
Die Einweihungsparty des neuen Beachvolleyballfeldes in Merklingen wurden vom Winde verweht. (Foto: chs)

Schließlich müssen die jungen Menschen das Feld pflegen. Das neue Schmuckstück neben dem Sportplatz wollen sie mit einer Einweihungsparty im Frühjahr gebührend feiern. Inoffiziell feierten die Jugendlichen das fertiggestellte Projekt bereits: Am vergangenen Wochenende mussten sie das kleine Fest aufgrund des starken Windes aber abbrechen. Darüber hinaus übernehmen die Jugendlichen die Organisation des Kinderfaschings von den Landfrauen. Das Zeltlager und den Verkaufsstand auf dem Merklinger Weihnachtsmarkt zu organisieren, gehört mittlerweile zu den festen Aufgaben der Jugendsprecher. „Die Arbeit geht uns nie aus. Wir sind das ganze Jahr beschäftigt“, ergänzt Oliver Mangold.

In seiner Rolle als Gesamtjugendsprecher sieht sich Mangold als Ideengeber und Zuhörer für die Jugend. Er sieht Resultate: „Seit zwei Jahren ist unser Werdegang beachtlich.“ Mangold weist auf die Arbeit von Felicia Salzmann hin, seiner Vorgängerin: „Sie hat es geschafft, unser Team, wie es heute ist, zusammenzustellen. Nun liegt es an mir, ihre Arbeit fortzuführen.“ Auch die erwachsenen Mitglieder des Vereins würden den Einsatz der Jugendlichen schätzen, berichtet Mangold. „Wir sind die Vermittler zwischen Jung und Alt. Vieles was die Jugendlichen bewegt, können wir aufnehmen und den älteren Mitgliedern weitersagen.“

Feld kostete 8500 Euro

So sei auch die Idee entstanden, ein Volleyballfeld ausgraben zu wollen. Der Vorschlag ging über den Vereinsvorstand bis vor den Gemeinderat. Das Feld kostete rund 8500 Euro. Mangold verrät: „Das Feld wird schon fleißig genutzt. Und das, obwohl die offizielle Einweihung noch aussteht. Wir haben einen guten Kontakt zu den Merklinger Jugendlichen, somit sprach sich unsere Arbeit schnell herum.“ Die Idee brachte das Jugendgremium vor etwa einem Jahr hervor.

Doch mit der Idee sei die Arbeit nicht getan, betont Oliver Mangold: „Wer plant, muss auch bauen können.“ Dies taten sie an den Wochenenden. Sie gruben den Platz aus und säten darauf Rasen – als Abgrenzung zwischen Sand und Erde. Dann kamen das Netz und die Linien. Und einige Tage später kamen die Spieler.

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