Gemeinde Merklingen ist beim Online-Handel dabei

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Merklingen aus der Ferne.
Merklingen aus der Ferne. (Foto: Archiv)

Die Gemeinde Merklingen ist beim Online-Handel dabei. Die Zustimmung fiel am Ratstisch aber mit zwei Gegenstimmen und zwei Enthaltungen. Voraussetzung ist aber, dass beim Interessenwettbewerb „Lokaler Online-Marktplatz“ im kommunalen Verbund mindestens vier Umlandgemeinden dabei sei. Der kommunale Anteil an der Finanzierung wird ab dem Jahr 2020/2021 bis zum Ende des fünften Jahres bereitgestellt.

Geschäftsleute und die Stadt Laichingen suchen Partner bei den Umlandgemeinden für einen Ideenwettbewerb zu einem lokalen online Marktplatz (wir berichteten).

Bürgermeister Sven Kneipp (parteilos) informierte zunächst über die Idee einer Vernetzung mit Nachhaltigkeitscharakter, wies aber auch darauf hin: „Das sind nicht nur zwei Jahre Förderzeit, sondern noch zwei weitere Jahre danach.“ Es sollten mehrere Kommunen im Umland mitmachen. Die Zeit zur Erarbeitung eines Konzeptes werde finanziert. Laut Markus Marth müsse die Aktion genau so gestaltet sein: Mit Mehrwert und auch Nutzer müssten einen Vorteil haben. Günter Frohring wies indes auf die Kürze der Frist hin, da Bewerbungen bis 31. Juli 2018 beim Ministerium eingereicht werden sollten. Für Brigitte Burghardt kommt eine solche Idee zehn Jahre zu spät. „Sie ist gut, aber nicht innovativ, denn das gibt es bereits von anderen Globalplayern.“ Dass genau diesen anderen Globalplayer Paroli geboten werden müsse, bekräftigte Markus Marth: „Wir sollten das angehen mit Ideen und Mehrwert. Man kann heute viel abrufen, aber vielleicht lässt es sich mit dem Örtlichen und Nahen trotzdem verbinden und nutzen“. Klaus Danzer appellierte, auf jeden Fall mitzumachen und dadurch die regionale Wirtschaft auch im Online-Markt zu unterstützen. Schlusswort Kneipp: „Wir beteiligen uns, wenn sich mehrere beteiligen.“

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