Bahnhof bringt Bäume in Gefahr: Merklinger sorgen sich um alte Linden

Lesedauer: 10 Min
Drei ältere Herren vor einer Linde
Walter Häberle, Martin Gröh und Jakob Salzmann vor der Linde, bei der sie Sorgen haben, dass sie im Zuge der Bahnhof-Anbindung gefällt wird. (Foto: Scholz)
Redaktionsleiterin

Linden, ihr Alter und die Geschichte Merklingens

 

Linden gehören in die Gegend; sie sind geschichtsträchtig, so die Meinung der drei Merklinger Walter Häberle, Martin Gröh und Jakob Salzmann. In der Gemeinde gebe es über 40 Linden. Darunter zählen unter anderem:

 

Franzosenlinde: 1806 zogen die Franzosen aus Merklingen ab. Das war der Grund, um 1807 als Dankbarkeit die Linde zu setzen.

 

Steinlinde: Sie gilt als Wahrzeichen von Merklingen, wurde im Jahr 1866 gepflanzt und ist an der südlichen Grenze zu Machtolsheim zu finden.

 

König-Karl-Linde: Im Jahr 1888 soll der württembergische König Karl im Ochsen in Merklingen zu Mittag gegessen haben. Diese Linde ist noch immer nahe des Ochsens zu finden.

 

Rathauslinde: Diese Linde wurde im Jahr 1858 gesetzt – vom damaligen Bürgermeister und Pfarrer. Gerade jetzt komme der Baum nach der Neugestaltung der Ortsmitte besonders zur Geltung.

 

Meierlinde: Dieser Baum sei vor 60 Jahren gefällt worden. Drei Nachpflanzungen wurden vorgenommen, die laut den drei Merklingern „unnötigerweise beim jüngsten Brückenbau verschwunden“ sind. Eine Nachpflanzung sei unabdingbar.

Im Zuge der Bahnhof-Anbindung könnte ein Baum besonders „in Gefahr“ sein, gefällt zu werden. Beschlossen ist zwar noch nichts, aber darauf wollen die Bürger auch nicht warten.

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Linden, ihr Alter und die Geschichte Merklingens

 

Linden gehören in die Gegend; sie sind geschichtsträchtig, so die Meinung der drei Merklinger Walter Häberle, Martin Gröh und Jakob Salzmann. In der Gemeinde gebe es über 40 Linden. Darunter zählen unter anderem:

 

Franzosenlinde: 1806 zogen die Franzosen aus Merklingen ab. Das war der Grund, um 1807 als Dankbarkeit die Linde zu setzen.

 

Steinlinde: Sie gilt als Wahrzeichen von Merklingen, wurde im Jahr 1866 gepflanzt und ist an der südlichen Grenze zu Machtolsheim zu finden.

 

König-Karl-Linde: Im Jahr 1888 soll der württembergische König Karl im Ochsen in Merklingen zu Mittag gegessen haben. Diese Linde ist noch immer nahe des Ochsens zu finden.

 

Rathauslinde: Diese Linde wurde im Jahr 1858 gesetzt – vom damaligen Bürgermeister und Pfarrer. Gerade jetzt komme der Baum nach der Neugestaltung der Ortsmitte besonders zur Geltung.

 

Meierlinde: Dieser Baum sei vor 60 Jahren gefällt worden. Drei Nachpflanzungen wurden vorgenommen, die laut den drei Merklingern „unnötigerweise beim jüngsten Brückenbau verschwunden“ sind. Eine Nachpflanzung sei unabdingbar.

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