Fasnetsverein präsentiert neues Logo

Lesedauer: 5 Min
Die Mitglieder des Vorstands des Lauteracher Fasnetsvereins zeigt das neue Logo, mit dem die Narren künftig auf ihren Jacken unt
Die Mitglieder des Vorstands des Lauteracher Fasnetsvereins zeigt das neue Logo, mit dem die Narren künftig auf ihren Jacken unterwegs sein werden. (Foto: SZ- Burghart)
Karl-Heinz Burghart

Die Lauteracher Schnecken und Wolfstalbären haben sich am Freitagabend im Sportheim zur Hauptversammlung des Fasnetsvereins getroffen. Seit einem Jahr ist Daniel Buck der Zunftmeister der Lauteracher Narren. „Er ist in große Fußstapfen getreten, hat engagiert angepackt und seine Aufgaben sehr gut bewältigt“, stellte ihm Bürgermeister Bernhard Ritzler ein gutes Zeugnis aus.

Zunftmeister Buck berichtete, dass im vergangenen Jahr in Arbeitsgruppen gearbeitet worden sei. So entstand ein neues Logo für den Fasnetsverein, das ab sofort auf Jacken der Narren zu sehen ist, eine neue Häsordnung, neue Aufnahmeanträge wurden gestaltet, die Zunfträte haben zum Besuch von Ballveranstaltungen eine „Saalhäs“ bekommen und die Satzung des Vereins wurde grundlegend überarbeitet.

Einstimmig beschlossen die Lauteracher Narren am Freitag die neue Satzung. In der steht, dass die Häswarte der Maskengruppen in Zukunft von den Mitgliedern gewählt werden, dass bis zu drei Zunftmeister wählbar sind und dass künftig jedes Jahr die Hälfte des Vorstands in der Hauptversammlung zur Wahl stehen wird.

Nach den neuen Regularien wurde am Freitag „die hälftige Vorstandschaft“ gewählt. In ihren Ämtern wurden Vize-Zunftmeisterin Carmen Burger, Kassier Sonja Ege und die beiden Kassenprüfer Wolfgang Beck und Jürgen Randecker einstimmig bestätigt.

In seinem Bericht erinnerte Zunftmeister Daniel Buck an die Aufnahme der Lauteracher Narren in die „Vereinigung Freier Oberschwäbischer Narrenzünfte – VFON“. „Wir dürfen stolz sein, jetzt diesem Ring anzugehören, um gemeinsam das Brauchtum der Fasnet weiter zu bringen“, sagte Buck. Gemeinsam mit Schriftführerin Stephanie Braig ließ der Zunftmeister die vergangene Fasnet Revue passieren und nannte das VFON-Ringtreffen in Bad Buchau, den Narrenempfang beim Ministerpräsidenten in Stuttgart und den Umzug in Öpfingen als Höhepunkte. Stephanie Braig nannte Zahlen: Im Lauteracher Fasnetsverein sind momentan 230 Narren aktiv, von denen sich zur Fasnetszeit 151 in Wolfstalbären und 79 in Schnecken verwandeln. Die Fasnet sei für die Verantwortlichen eine Ganzjahres-Aufgabe, betonte Bürgermeister Ritzler. „Da steckt viel Arbeit drin, um eine reibungslose Fasnet zu organisieren. Die ist in Lauterach immer lustig, gesellig und ohne dass übertrieben wird“, so der Schultes. Dass der Fasnetsverein im vergangenen Jahr die Organisation des Frühlingsfests vom Gesangverein übernommen hat, zeige, dass die „Narren großes Interesse an der Gemeinde haben. Auch über die Fasnet hinaus“, betonte Ritzler. Einen positiven Kassenstand und einen Jahresgewinn von rund 3100 Euro meldete Kassier Sonja Ege der Versammlung und betonte, dass das Frühlingsfest zum guten finanziellen Ergebnis beigetragen habe. „Wir werden das Fest wieder machen“, ergänzte der Zunftmeister.

Alle fünf Jahre organisiert der Lauteracher Fasnetsverein einen großen Fasnetsumzug im Dorf. Im kommenden Jahr ist es wieder soweit. Am 19. Januar werden wieder rund 2500 Hästräger aus vielen verschiedenen Zünften in Lauterach erwartet. „Und mit diesem Großereignis werden wir unser 25-jähriges Vereinsjubiläum feiern“, sagte Zunftmeister Daniel Buck. Vorher wird am 10. Januar in Lauterach die Fasnet ausgegraben und die neuen Narren an der Lauter getauft. Neu im Lauteracher Bärenhäs werden während der kommenden Fasnet Sina Ebe, Felix und Emma Rupp, Michael Falch, Steffen Schmuda und Chiara Paal unterwegs sein. Mit Daniel Assfalg und Andreas Brucker werden zwei neue Schnecken im Januar getauft.

„Die Pflege des Brauchtums unserer Fasnet ist gleichzeitig Pflege der Kultur in Lauterach und in der Region“, sagt Zunftmeister Buck am Schluss der Hauptversammlung. Bürgermeister Ritzler ergänzte: „Und mit eurer schönen Fasnet seid ihr ein tolles Aushängeschild für unsere Gemeinde.“

Meist gelesen in der Umgebung
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen