Suppingen wird zum Treffpunkt für historische Fahrzeuge

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Mehr als 100 historische Fahrzeuge sind am Sonntag in Suppingen vor dem Zehntstadel zu sehen gewesen. Den größten Teil machten die landwirtschaftlichen Fahrzeuge und Maschinen aus, doch auch alte Mopeds, kleine Lastkraftwagen und Kultautos wie der Käfer haben den Weg in die Suppinger Ortsmitte gefunden.

Hermann Lausterer, der das unfassbar vielseitige Museum im Suppinger Zehntstadel betreibt, hat zu diesem jährlich stattfindenden Treffen eingeladen. Er ist begeistert von der steigenden Resonanz: „Jahr für Jahr werden es mehr Teilnehmer. Das Treffen ist ein fester Bestandteil im Veranstaltungskalender der Oldtimerszene geworden.“

Die Besucher kamen voll auf ihre Kosten. Viele Bekannte trafen sich, fachsimpelten über dies und jenes. Zudem gab es allerhand Fahrzeuge zu sehen und ihre Anbaugeräte. Staunend schlenderten die Besucher durch das Museum im Zehntstadel und erklommen steile Holzstiegen. Auf vier Etagen waren Dinge des alltäglichen Lebens in früheren Zeiten zu sehen: von Puppenstuben und Spielfiguren über ein Fotoatelier und ein Barbiersalon bis zur Schusterwerkstatt und allen erdenklichen Ackerbaugerätschaften. Motorräder finden genauso Platz wie eine Wohnstube oder eine Küche.

Platz für neue Ausstellungsstücke scheint es keinen mehr zu geben. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr bewirteten am Sonntag die zahlreichen Gäste, wobei sich am Verpflegungsstand eine lange Schlange bildete – genügend Zeit für weitere Fachgespräche rund um die historischen Fahrzeuge.

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