Sturmtief „Burglind“ sorgt für Strom und Stromausfälle

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Sturmtief „Burglind“ brachte nicht nur Stromausfälle, sondern auch Strom.
Sturmtief „Burglind“ brachte nicht nur Stromausfälle, sondern auch Strom. (Foto: dpa)
Digital-Redakteur Alb-Donau-Kreis/Ulm

Während das Sturmtief „Burglind“ auf der einen Seite in manchen Ortschaften sogar für komplette Stromausfälle sorgte, erbrachte es auf der anderen Seite in den meisten Windparks reichlich Strom – vorausgesetzt, die Räder drehten sich.

„Wenn die Windräder laufen, dann laufen sie auf Volllast“, sagte Rolf Böhringer, Vorsitzender des Verbunds der Erzeuger Erneuerbarer Energien (VEEE) und unter anderem zuständig für den Windpark in Berghülen. Volllast, das heißt für Berghülen rund 2,4 Megawatt und für Westerheim rund 1,5 Megawatt. Je nach Typ schalten die Windräder aber ab einer bestimmten Windstärke ab.

Orkanartige Winde „nicht optimal“

Zu Spitzenzeiten habe das Sturmtief „Burglind“ Windgeschwindigkeiten von 90 bis 100 Stundenkilometern gehabt, so Böhringer. Zu viel für manche. Zwar starten die Windräder im Normalfall wieder automatisch, in Westerheim und auch in Berghülen mussten die Anlagen aber manuell neugestartet werden. Demnach sind orkanartige Winde laut Böhringer „nicht optimal“ für die Stromerzeugung.

Durch den milden Winter sei der Start ins Stromjahr 2018 aber bisher „genial“ gewesen. 2017 war ebenso ein „gutes, aber nicht überdurchschnittlich gutes“ Windjahr: immerhin das beste seit 2007, berichtet Böhringer.

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