Stapellauf für die „Seefahrt nach Rio!“

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Sprung ins „kalte Wasser“: Die Kinder hatten sichtlich Spaß beim Probenwochenende in der Laichinger Hütte. Ihr großer Auftritt
Sprung ins „kalte Wasser“: Die Kinder hatten sichtlich Spaß beim Probenwochenende in der Laichinger Hütte. Ihr großer Auftritt findet dann am 30. Juni statt. (Foto: Hauber)
Schwäbische Zeitung

Zwei aufregende Tage hat der Kinderchor Pop & More Laichingen am vergangenen Wochenende in der Laichinger Hütte verbracht. Der musikalische Leiter Helmut Hauber hatte dieses Wochenende bestens vorbereitet und wurde dabei von Gabriela Lehner, Barbara Miller und der Jugendleiterin Claudia Lenz unterstützt. „Langweilig wurde es den Kindern zu keiner Zeit“, heißt es weiter in der Mitteilung.

Denn zum einen wurde in sechs Probeneinheiten am aktuellen Konzertprogramm gefeilt und darüber hinaus sorgten Spiele, Basteln und viel frische Luft für ausreichend Abwechslung. Schwerpunkt der Probenarbeit war die szenische Kantate „Die Seefahrt nach Rio“, welche der Kinderchor am 30. Juni im Albert-Schweitzer-Gymnasium aufführen wird.

An erster Stelle steht bei einem solchen Wochenende natürlich das Singen; denn das Konzert, welches im Cube des Gymnasiums stattfindet, bedarf intensiver Probenarbeit. Der musikalische Leiter Helmut Hauber hatte dafür eine ganze Reihe neuer Chorliteratur mitgebracht und so übten die Kinder „sehr intensiv in insgesamt sechs Probeneinheiten“, welche auf die zwei Tage verteilt waren. Zusätzlich gab es für jedes Kind auch Einzelstimmbildung, bei der neben der Sprache auch der richtige Stimmansatz geübt wurde. Dabei fanden sich auch neue solistische Talente, welche beim Konzert im Juni zu hören sein werden. Als großes Werk wurde aber die szenische Kantate „Die Seefahrt nach Rio“ geprobt. Die Geschichte dieser Kantate könnte sich in jedem Kinderzimmer abspielen, da jeder vorhandene Gegenstand, und sei er noch so kurios, die Phantasie der Kinder anregt. So wird das Sofa zum Schiff, die beiden Sessel werden als Bug und Heck verwendet, die Wäschetruhe mit Blumentopf wird zur Insel und der über die Spieltruhe gestülpte Teppich wird zum Zuckerhut: das Wahrzeichen von Rio de Janeiro. Die Musik dazu hat Heinz Geese geschrieben; die Texte sind aus der Feder des Helgoländers James Krüss.

Eierlauf und Garten-Dart

Damit an solch’ einem Wochenende aber auch der Spaß nicht zu kurz kommt, hatte Helmut Hauber eine große Anzahl von Spielen in seinem Gepäck: Tischfußball, Wettwürfeln, aber auch Sackhüfen, Eierlauf, Garten-Dart und das gemeinsame Basteln mit Gabriela Lehner. All das sorgte für viel Ausgelassenheit und Spannung bei den Kindern. All diese Aktivitäten machen hungrig, und deshalb sorgte Barbara Miller in der Küche „für eine exzellente Verpflegung der Kinder“. Bei so vielen Aktivitäten ging dieses Wochenende viel zu schnell vorbei; müde von den „kurzen“ Nächten, aber glücklich über ein tolles Wochenende sind die Kinder wohlbehalten und gesund am späten Sonntagnachmittag wieder nach Hause gekommen.

Nun gilt es, bis Juni an den restlichen Stücken zu feilen, die Schauspiel-Rollen einzuüben und die Texte auswendig zu lernen. Dann steht einem guten Konzert am 30. Juni „mit hoffentlich vielen Zuhörern“ nichts mehr im Wege.

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