Schnell handeln und nicht zusehen: Laichinger appellieren an Politiker

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 Die griechische Polizei hat damit begonnen, die verbliebenen Migranten aus dem abgebrannten Flüchtlingslager Moria zu holen. Si
Die griechische Polizei hat damit begonnen, die verbliebenen Migranten aus dem abgebrannten Flüchtlingslager Moria zu holen. Sie sollen in ein neues, provisorisches Zeltlager ziehen, das die Behörden errichtet haben. (Foto: Symbol: Eurokinissi/dpa)
Redaktionsleiterin

Der Helferkreis

Menschen aus Afghanistan, Iran, Syrien, Irak, Eritrea oder auch Nigeria suchten und fanden Hilfe in Laichingen. Laichingen gehört zu den drei im Alb-Donau-Kreis ausgewählten Projektkommunen, in der das Landratsamt Alb-Donau-Kreis in Zusammenarbeit mit der Führungsakademie Baden-Württemberg den Prozess der „Integration durch bürgerschaftliches Engagement und Zivilgesellschaft“ im Rahmen eines Bürgerworkshops begleitete.

 

Zur Betreuung und Begleitung der seit dem Jahr 2015 neu angekommenen Flüchtlinge in der Stadt organisierte sich der Helferkreis, bearbeitet Themenschwerpunkte und bietet Mitarbeit an. Da gibt es beispielsweise Arbeitsgruppen wie das Asylcafé, die AG Kommunikation, AG Kultur und Soziales, die AG Arbeit und Bildung sowie Sport, Freizeit und Mobilität und auch die AG Gesprächskreis. Mehr dazu unter

www.laichingen.de

 

Fünf Jahre nach „Wir schaffen das!“ – Themen dazu finden Interessierte bei der „Schwäbische Zeitung“ unter

www.schwäbische.de/wirschaffendas

Nach dem Brand im Flüchtlingslager Moria ist der Wunsch, dass in der Stadt eine Familie mit Kindern aufgenommen wird. Der Helferkreis Laichingen berichtet von guten Erfahrungen.

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Der Helferkreis

Menschen aus Afghanistan, Iran, Syrien, Irak, Eritrea oder auch Nigeria suchten und fanden Hilfe in Laichingen. Laichingen gehört zu den drei im Alb-Donau-Kreis ausgewählten Projektkommunen, in der das Landratsamt Alb-Donau-Kreis in Zusammenarbeit mit der Führungsakademie Baden-Württemberg den Prozess der „Integration durch bürgerschaftliches Engagement und Zivilgesellschaft“ im Rahmen eines Bürgerworkshops begleitete.

 

Zur Betreuung und Begleitung der seit dem Jahr 2015 neu angekommenen Flüchtlinge in der Stadt organisierte sich der Helferkreis, bearbeitet Themenschwerpunkte und bietet Mitarbeit an. Da gibt es beispielsweise Arbeitsgruppen wie das Asylcafé, die AG Kommunikation, AG Kultur und Soziales, die AG Arbeit und Bildung sowie Sport, Freizeit und Mobilität und auch die AG Gesprächskreis. Mehr dazu unter

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