Rumänienhilfe Kinderglück entsendet Transporter

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 Die Sachspenden sind verladen (von links): Christian Horn, Eberhard Schanbacher, Fahrer Ervin Lorinc und Ramona Barth.
Die Sachspenden sind verladen (von links): Christian Horn, Eberhard Schanbacher, Fahrer Ervin Lorinc und Ramona Barth. (Foto: PR)
Schwäbische Zeitung

Die Rumänienhilfe Kinderglück bittet um weitere Hilfe und Unterstützung. Geldspenden (gegen Spendenbescheinigung) werden auf das Konto der Rumänienhilfe Kinderglück bei der Volksbank Laichingen mit der IBAN: DE90 6309 1300 0037 7650 19 erbeten. Jeder Euro, der gespendet wird, kommt laut Mitteilung auch an. Die Sach- und Verwaltungskosten tragen die Mitglieder des Vorstandes.

 

Kinderkleidung, Spielzeug; Schulmaterial und alles, was Kinderherzen erfreut, kann bis in die zweite Novemberhälfte bei der Familie Ramona, Larissa und Jakob Barth an der Lange Straße 11 in Feldstetten abgegeben werden. Es wird gebeten, vorab einen Termin unter der Telefonnummer 07333/947015 oder per E-Mail an jakobbarth1971@gmail.com zu vereinbaren.

 

Weitere Informationen erhalten Interessierte auch im Internet unter

www.rumaenienhilfe-kinderglueck.de

Vor wenigen Tagen ging ein weiterer Transport der Rumänienhilfe Kinderglück auf die 1500 Kilometer weite Fahrt in den Nordwesten Rumäniens. Fahrer Ervin Lorinc hat für das Kinderheim Lacramioara in Großkarol unentgeltlich seinen Transporter zur Verfügung gestellt.

Alles wurde eingestapelt: 31 Umzugskartons und Säcke mit Kinderkleidung und Spielzeug sowie zehn teilweise neue Fahrräder. Dies alles wurde laut Mitteilung der Rumänienhilfe von „hochherzigen Spendern zur Verfügung gestellt und von den Mitgliedern des Vorstands sorgfältig verpackt“.

Besuch im August

Die Vorstände Christian Horn und Jakob Barth haben bereits im August das Kinderheim besucht, um sich vor Ort über die aktuelle Situation zu informieren. 19 Kinder, mit nur einer Ausnahme Sozialwaisen, welche die eigene Familie nicht versorgen kann oder möchte, stehen derzeit unter der Fürsorge von Heimleiterin Katalin Orosz und ihrem Team. Der Start ins Leben sei für diese Kinder besonders schwierig gewesen und zumeist lägen schlimme Schicksale hinter ihnen, bevor sie in das Heim kommen.

Körperliche Defizite und seelische Wunden heilen

So ist es laut Mitteilung das erste Ziel nach der Aufnahme, mit viel Zuwendung und Liebe die körperlichen Defizite und seelischen Wunden zu heilen und den Kindern Sicherheit, Geborgenheit und eine neue Heimat zu geben.

Derzeit sind alle Kinder gesund und besuchen den Kindergarten oder die Schule. Die Hausaufgabenbetreuung liegt in den Händen von ehrenamtlichen Helferinnen. Das Ziel ist dabei, den Kindern über eine solide Schulbildung den Einstieg in das Berufsleben und den Aufstieg in der Gesellschaft zu ermöglichen.

Vier mittlerweile volljährige Heranwachsende haben in den vergangenen Monaten das Heim verlassen, die Fahrschule bestanden und eine Berufsausbildung begonnen. Damit stehen sie auf eigenen, festen Beinen. Orosz wird sie auch in den nächsten Jahren nicht aus den Augen verlieren und ihnen bei Bedarf weiter helfen.

Bestand des privaten Heims gefährdet

Der Bestand dieses privaten Heimes war laut der Rumänienhilfe in den vergangenen Jahren gefährdet, weil die bei der Gründung vor zwölf Jahren zugesagte Übernahme der Lohnkosten durch die Stadt immer weiter zurück gefahren und schließlich ganz eingestellt wurde, heißt es. Auch mit einem nun fließenden Zuschuss aus Töpfen der EU sei dies nicht auszugleichen.

Daher stecke das Heim noch immer in finanziellen Nöten und sei auf die Unterstützung durch die Rumänienhilfe Kinderglück umso mehr angewiesen. Zu den bestehenden Fixkosten kommen in diesem Jahr auf Grund der zahlreichen Ersteinschulungen weitere Kosten für Schreibmaterialien und Schulbücher hinzu.

Zur Entlastung des Kinderheims konnte die Rumänienhilfe Kinderglück mit der Hilfe des Lionsclubs Blaubeuren-Laichingen und der Kirchengemeinde Feldstetten in den beiden zurückliegenden Jahren bereits hohe, zusätzliche Beträge sowie nun erneut über 2000 Euro an die Heimleitung übermitteln.

Hoffen auf weitere Spenden

Bis Anfang Dezember hoffen die Mitglieder der Rumänienhilfe Kinderglück auf weitere private Geld- und Sachspenden, auf die Unterstützung der Kirchengemeinden in Feldstetten und Westerheim/Donnstetten sowie die Paketaktionen der Grundschulen in Feldstetten und Westerheim.

Dann, so heißt es in der Mitteilung, könnten rechtzeitig vor Weihnachten weitere Transporte und Überweisungen für das Kinderheim Lacramioara in Großkarol, für die Kindertagesstätte in Curtuiseni, für die Kinder- und Jugendbetreuung in Beschened sowie für das Altenheim in Petrifeld erfolgen.

Die Rumänienhilfe Kinderglück bittet um weitere Hilfe und Unterstützung. Geldspenden (gegen Spendenbescheinigung) werden auf das Konto der Rumänienhilfe Kinderglück bei der Volksbank Laichingen mit der IBAN: DE90 6309 1300 0037 7650 19 erbeten. Jeder Euro, der gespendet wird, kommt laut Mitteilung auch an. Die Sach- und Verwaltungskosten tragen die Mitglieder des Vorstandes.

 

Kinderkleidung, Spielzeug; Schulmaterial und alles, was Kinderherzen erfreut, kann bis in die zweite Novemberhälfte bei der Familie Ramona, Larissa und Jakob Barth an der Lange Straße 11 in Feldstetten abgegeben werden. Es wird gebeten, vorab einen Termin unter der Telefonnummer 07333/947015 oder per E-Mail an jakobbarth1971@gmail.com zu vereinbaren.

 

Weitere Informationen erhalten Interessierte auch im Internet unter

www.rumaenienhilfe-kinderglueck.de

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