Rudolph hüpft mit leuchtender Nase munter durch die Zuschauerreihen

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 Die Musiker trugen – passend – rote Zipfelmützen.
Die Musiker trugen – passend – rote Zipfelmützen. (Foto: dab)

Während es draußen ungemütlich war, herrschte im Foyer des Gymnasium-Neubaus vorweihnachtliches Ambiente. Der Kinderchor von Pop and More und die Jugendkapelle der Stadtkapelle Laichingen zauberten bei der zweiten Auflage ihres gemeinsamen Konzertes Weihnachtsgefühle in die Herzen der gut 80 Zuhörer, unter ihnen auch Bürgermeister Klaus Kaufmann.

Mit „Once In A Royal David’s City“ eröffnete die Jugendkapelle unter Leitung von Vanessa Garispe den Mittag. Zusammen mit den 13 Sängern des Kinderchores erklangen viele bekannte Weihnachtslieder wie „Alle Jahre wieder“, „Leise rieselt der Schnee“ oder „Ihr Kinderlein kommet“. Doch auch die Zuhörer waren stimmlich gefragt und bildeten bei einigen Liedern einen großen Chor. Dieses „selber Singen“ komme, so Chorleiter Helmut Hauber, „in einer Zeit, in der auf dem Smartphone per Knopfdruck ,Jingle Bells’ gespielt wird, leider immer mehr zu kurz“. Hannah Frank erfreute als Solistin mit eben jenem „Jingle Bells“ – nicht am Smartphone, sondern live am Klavier. Die 16 Musiker der Jugendkapelle hatten neben vielen klassischen deutschen Weihnachtsliedern auch „Rudolph – The Red-Nosed Reindeer“ im Programm und spielten das Stück so locker beschwingt, dass man dachte, der kleine Rudolph hüpft mit seiner leuchtenden Nase munter durch die Zuschauerreihen.

Zwischen den Musikbeiträgen hatte Chorleiter Hauber die Lacher auf seiner Seite – er erzählte die Weihnachtsgeschichte auf schwäbisch. Mit den besten Wünschen für das bevorstehende Weihnachtsfest kündigte er dann einen weiteren Solo-Vortrag an: „Und Romy Weckerle spielt euch jetzt die passende Musik dazu“, die sogleich am Klavier Platz nahm und den Tasten ein festliches „Oh, du Fröhliche“ entlockte.

David Waldbaur, Jugendleiter der Stadtkapelle, nutzte den Rahmen, um drei Jugendlichen zur bestandenen D3-Prüfung im Sommer und zur D1-Prüfung vor wenigen Wochen zu gratulieren und ihnen Anstecknadeln zu übergeben. Auch bedankte er sich bei den Dirigenten Vanessa Garispe und Helmut Hauber, dem Ehepaar Lenz für die Dekoration sowie allen Helfern im Hintergrund.

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