Podcast „Sag's Pauly“: Spitzenläuferin Alina Reh über gute und schlechte Seiten des Leistungssports

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"Ich will das Optimum aus dem Rennen herausholen": Die Laichingerin Alina Reh startete bei den Hallen-Europameisterschaften im s
"Ich will das Optimum aus dem Rennen herausholen": Die Laichingerin Alina Reh startete bei den Hallen-Europameisterschaften im schottischen Glasgow. (Foto: dpa/ Hoppe)
Digitalredakteurin

Alina Reh rennt. Und sie rennt schnell und weit. Die 21-Jährige aus Laichingen ist so schnell, dass sie an der europäischen Spitze mitläuft - Olympia 2020 hat sie fest im Blick. Die Spitzenläuferin liebt ihren Sport, sie steht hinter ihrer Entscheidung, ihr Leben danach auszurichten.

Im Podcast „Sag’s Pauly“, einem aufgezeichneten Gespräch, erzählt Alina Reh knapp eine Stunde lang von ihrem Alltag als Sportlerin, von ihrem Training und wie ihre Liebe zum Laufen eigentlich angefangen hat:

Für die gelernte Einzelhandelskauffrau ist das Laufen längst ihr Job. Ihr Training bestimmt ihr ganzes Leben. Tagesablauf, Ernährung, Essenszeiten, Freizeitgestaltung - alles ist aufs Laufen ausgerichtet. Das zahlt sich aus: in den vergangenen Jahren hat die Athletin des SSV Ulm große Erfolge gefeiert (siehe roter Kasten).

Mit jedem dieser Erfolge steigt auch die Popularität der Sportlerin. Mittlerweile hat sie Accounts auf Facebook und Instagram, was nicht nur für ihre Fans und Unterstützer, sondern auch für ihre Sponsoren wichtig ist.

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Sie wird immer öfter erkannt, zum Beispiel wenn sie in Ulm an der Donau entlang läuft. Im Podcast erzählt sie, dass es dabei auch unangenehme Ausnahmen gibt: Einzelne, die Alina Rehs Karriere verfolgen, werden aufdringlich. So sei es schon vorgekommen, dass fremde Leute einfach ihre Autotür öffneten und sie ansprachen. "Dann ist für mich eine Grenze überschritten." Unangenehme Situationen entstehen für die junge Frau auch, wenn "Männer höheren Alters“ ihr zu nahe kommen.

Magersucht: Die schwierige Frage, ob und wann man etwas sagt

Im Gespräch mit der „Schwäbischen Zeitung“ spricht sie auch über ein anderes Problem im Leistungssport: Magersucht. Sie selbst esse zu gern und könne schon aus nervlichen Gründen nicht hungern - doch sie sehe das Problem gerade bei jüngeren Läuferinnen. Sie übt Kritik: "So richtig was getan wird nicht vom Verband, das find' ich echt schade." 

Warum sie trotz der Schattenseiten zu hundert Prozent hinter ihrem Sport steht, warum sie es liebt, durch den Laichinger Wald zu rennen und wie sie auf die Option Olympische Spiele blickt: Das alles ist im Podcast zu hören.

Alina Reh bei den Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften im Februar in Leipzig. (Foto: Moebius)

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