OKV und Zieglersche treffen sich

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Schwäbische Zeitung

Zudem sollen auch Vertreter des Pflegepersonals und die beiden Chirurgen Dr. Peter Vogel und Dr. Andreas Appel an den Gesprächen teilnehmen. Bereits am Dienstag waren mit Eva-Maria Armbruster, Rolf Baumann und Rainer Ellersiek drei führende Vertreter der Zieglerschen Anstalten zu Gesprächen in Laichingen. Sie waren auf Einladung der Chirurgen Dr. Peter Vogel und Dr. Andreas Appel nach Laichingen gekommen.

"Die Initiative ging von den beiden Chirurgen aus", antwortete Christoph Schrade, Pressesprecher der Zieglerschen Anstalten in Wilhelmsdorf auf Anfrage der Schwäbischen Zeitung. "Die Atmosphäre war sehr gut", so Schrade weiter.

Für die Zieglerschen Anstalten nahmen die Vorstandsmitglieder Eva Maria Armbruster, die gleichzeitig fachliche Geschäftsführerin für den Bereich Altenpflege ist, der kaufmännische Vorstand Rolf Baumann und der kaufmännische Geschäftsführer für den Bereich Altenhilfe, Rainer Ellersiek, teil.

Das Gespräch mit den beiden Ärzten sei aber nicht die erste Kontaktaufnahme der Zieglerschen Anstalten in Sachen Laichinger Krankenhaus gewesen. "So gab es unter anderem ein telefonisches Gespräch mit Pfarrer Albrecht Lächele, das Rolf Baumann geführt hat", sagt Pressesprecher Schrade.

Mehrere Partner denkbar

"Wir sind bereit, an einer Lösung in Laichingen für das Pflegezentrum mitzuarbeiten", so Schrade weiter. Wie eine solche Lösung aussehen könnte, dazu konnte der Pressesprecher gestern noch nichts sagen. Er stellte aber klar: "Für uns ist auch weiterhin eine Lösung mit mehreren Partnern denkbar."

Dabei scheint auch der Erhalt des Krankenhauses eine Option zu sein, wie die Gespräche mit den beiden Chirurgen zeigen. Die Ärzte betonten gegenüber der Schwäbischen Zeitung, dass sie weiterhin am Erhalt des Hauses inklusive der Geburtshilfe interessiert sind. Auch sie bestätigten die Gespräche mit den Zieglerschen Anstalten.

Zu konkreten Gesprächsinhalten wollten sie sich aber ebenso wenig äußern wie Schrade: "Wir haben Stillschweigen vereinbart", begründen beide Seiten derzeit ihre Zurückhaltung.

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