Neuer Trainer mit nachhaltigem Konzept

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Die SGM Nellingen/Aufhausen (in Weiß) startet unter dem neuen Trainer Thomas Schmid in die Saison.
Die SGM Nellingen/Aufhausen (in Weiß) startet unter dem neuen Trainer Thomas Schmid in die Saison. (Foto: Archiv: hjs)
Fabian Dörflinger

Nach Andreas Stoleckis Abschied in den Fußballruhestand steht der SGM Nellingen/Aufhausen mit Thomas Schmid ein neuer erfahrener Trainer zur Verfügung. Er will das Team auf die kommenden Spielzeiten vorbereiten. Zehn A-Jugendliche verstärken den Kader der Spielgemeinschaft, die mit Schmid im oberen Drittel landen soll.

Thomas Schmid erklärt, warum er sich vor der Saison für die SGM Nellingen/Aufhausen entschieden hat: „Die SGM hat mich mit ihrem Konzept völlig überzeugt. Es wird bodenständig mit einer tollen Jugendarbeit gearbeitet. Dazu hat es viele Spieler, die sehr lernwillig sind.“

Im Fußballbezirk ist Schmid bekannt: Für den TV Wiblingen war er in der Landesliga und Bezirksliga als Spieler aktiv, ehe er als Trainer unter anderem in Lonsee, Ballendorf und zuletzt bei der SF Rammingen das Sagen hatte.

Nun will Schmid die Jugendarbeit der SGM vergolden und den Spielern viel beibringen. „Die Jungs sind bereit, sich taktisch weiterzubilden und das wollen wir in dieser Saison schon machen“, sagt er.

Vor allem die Umstellung auf ein 4-3-3 System ist das Ziel. Grund dafür sind auch die Abgänge der beiden Toptorjäger Nico Böttinger (SV Lonsee) und Björn Preiß (Karriereende). „Wir wollen jetzt viel variabler auftreten und uns kompakter aufstellen. Dazu ist ein schnelles Umschaltspiel nötig“, sagt Schmid. Die Tore, die sich in der vergangenen Saison meist auf Preiß und Böttinger verteilten, sollen nun von anderen erzielt werden. „Es ist die Vorgabe und die Hoffnung, dass die Tore auf viele andere Schultern verteilt werden. Das ist uns in der Vorbereitung sehr gut gelungen“, sagt Schmid.

Die SGM hat bisher alle Testspiele gewonnen. Die Niederlage im Pokalspiel gegen Laichingen sei vertretbar, sagt Schmid. „Bei beiden Teams haben einige Spieler gefehlt. Es war daher ein sehr guter Test“, erklärt er.

Nach der Vorbereitungszeit mit einer sehr guten Trainingsbeteiligung will Schmid aber keine zu großen Ziele setzen. „Unser vorrangiges Ziel ist es, soviel A-Jugendliche wie möglich einzubauen. Wir wollen uns im oberen Drittel festsetzen, der Aufstieg ist kein Thema. Vielleicht in den nächsten Jahren“, sagt Schmid. „Wir wollen die Saison abwarten und vielleicht können wir unser Ziel im letzten Saisondrittel anpassen. Wir nehmen natürlich mit was kommt.“

Am Sonntag geht es nun für die SGM ins Derby gegen den TSV Berghülen. „Wir wollen offensiv spielen und gewinnen. Und ich bin zuversichtlich, dass das klappt“, sagt Schmid.

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