Nach Brandstiftungen mit Morddrohungen: Polizei nimmt Tatverdächtigen fest

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 Zweimal innerhalb weniger Tage hat eine Garage an einem Wohnhaus in Laichingen gebrannt. Jetzt vermelden die Ermittler eine Fes
Zweimal innerhalb weniger Tage hat eine Garage an einem Wohnhaus in Laichingen gebrannt. Jetzt vermelden die Ermittler eine Festnahme. (Foto: Privat)
Schwäbische Zeitung

Nach zwei Brandstiftungen in Laichingen, bei denen auch Morddrohungen hinterlassen wurden, hat die Polizei am Donnerstag vor einer Woche einen 23 Jahre alten Tatverdächtigen festgenommen. Der Mann sitzt seither in Untersuchungshaft und sei geständig.

++ NEUE Erkenntnisse: Das vermeintliche Opfer hat das Feuer selbst gelegt ++

Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilen, soll der Mann vor zwei Wochen zweimal eine Garage angezündet haben. Das erste Mal am späten Dienstagabend, 19. März, das zweite Mal nur wenige Tage später, am Freitag, 22. März.

Dabei soll der Mann Brandbeschleuniger benutzt haben. In beiden Fällen hätten nach Angaben der Ermittler Autofahrer die Brände bemerkt und einen Notruf abgesetzt. So sei Schlimmeres verhindert worden. Die Schäden blieben gering und beziffert die Polizei auf etwa 200 und 500 Euro.

 Zweimal innerhalb weniger Tage hat eine Garage an einem Wohnhaus in Laichingen gebrannt. Jetzt vermelden die Ermittler eine Fes
Zweimal innerhalb weniger Tage hat eine Garage an einem Wohnhaus in Laichingen gebrannt. Jetzt vermelden die Ermittler eine Festnahme. (Foto: Rauneker)

Die weiteren Ermittlungen führten dann zu einem Tatverdacht gegen einen 23-Jährigen aus Laichingen. Vergangene Woche beantragte die Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl, der durch das Amtsgericht Ulm erlassen und am vergangenen Donnerstag vollzogen wurde.

Seither sitzt der Mann in Untersuchungshaft. Er sei laut Staatsanwaltschaft geständig. Das Motiv liege möglicherweise im persönlichen Bereich, heißt es. Welche Rolle die Morddrohungen dabei spielen, die an die in Brand gesetzte Garage angebracht wurden, ist unklar. Darauf gehen die Behörden in ihrer Mitteilung nicht ein.

Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen dauern an.

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