Landesbischöfe rufen zur „Konfi-Schubladen-Challenge“ auf

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 Konfirmanden sollen losziehen, um alte Mobiltelefone zu sammeln.
Konfirmanden sollen losziehen, um alte Mobiltelefone zu sammeln. (Foto: PR)
Schwäbische Zeitung

Die „Handy-Aktion Baden-Württemberg“ ist laut Mitteilung eine landesweite Aktion vieler Organisationen aus Kirche und Zivilgesellschaft. Sie ist Kooperationspartner der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Baden-Württemberg und wird vom Umweltministerium unterstützt. Schirmherr ist Umweltminister Franz Untersteller (Grüne).

 

In nicht mehr benutzten Handys würden wahre Schätze an Rohstoffen wie Gold, Kupfer, Zinn und Kobalt, die nicht unbegrenzt zur Verfügung stehen und unter anderem in der Demokratischen Republik Kongo unter menschenunwürdigen Bedingungen abgebaut werden, schlummern. Ziel der Handy-Aktion Baden-Württemberg ist es, diese Schätze zu heben, wieder in den Kreislauf zurückzuführen und gleichzeitig auf die globalen Zusammenhänge aufmerksam zu machen.

 

Noch seien vielen Handynutzern diese Zusammenhänge und deren Auswirkungen auf Mensch und Umwelt wenig bewusst. Aus diesem Grund haben die evangelischen Landeskirchen in Baden und Württemberg, die Diakonie Württemberg mit Brot für die Welt, das Deutsche Institut für Ärztliche Mission (Difäm), das evangelische Jugendwerk in Württemberg (EJW), die Aktion Hoffnung Rottenburg-Stuttgart, der Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB) und das Entwicklungspädagogische Informationszentrum Reutlingen (EpiZ) die Handy-Aktion ins Leben gerufen. Die Sammlungen werden in Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom umgesetzt.

 

Seit 2015 wurden durch diese Aktion mehr als 100000 gebrauchte Mobiltelefone gesammelt. Mit dem Erlös von bisher über 66000 Euro werden drei Projekte in Äthiopien, Uganda und im Kongo unterstützt.

Weitere Informationen gibt es unter

www.handy-aktion.de

Schätze an Rohstoffen schlummern Zuhause. Das steckt hinter der Aktion.

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Die „Handy-Aktion Baden-Württemberg“ ist laut Mitteilung eine landesweite Aktion vieler Organisationen aus Kirche und Zivilgesellschaft. Sie ist Kooperationspartner der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Baden-Württemberg und wird vom Umweltministerium unterstützt. Schirmherr ist Umweltminister Franz Untersteller (Grüne).

 

In nicht mehr benutzten Handys würden wahre Schätze an Rohstoffen wie Gold, Kupfer, Zinn und Kobalt, die nicht unbegrenzt zur Verfügung stehen und unter anderem in der Demokratischen Republik Kongo unter menschenunwürdigen Bedingungen abgebaut werden, schlummern. Ziel der Handy-Aktion Baden-Württemberg ist es, diese Schätze zu heben, wieder in den Kreislauf zurückzuführen und gleichzeitig auf die globalen Zusammenhänge aufmerksam zu machen.

 

Noch seien vielen Handynutzern diese Zusammenhänge und deren Auswirkungen auf Mensch und Umwelt wenig bewusst. Aus diesem Grund haben die evangelischen Landeskirchen in Baden und Württemberg, die Diakonie Württemberg mit Brot für die Welt, das Deutsche Institut für Ärztliche Mission (Difäm), das evangelische Jugendwerk in Württemberg (EJW), die Aktion Hoffnung Rottenburg-Stuttgart, der Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB) und das Entwicklungspädagogische Informationszentrum Reutlingen (EpiZ) die Handy-Aktion ins Leben gerufen. Die Sammlungen werden in Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom umgesetzt.

 

Seit 2015 wurden durch diese Aktion mehr als 100000 gebrauchte Mobiltelefone gesammelt. Mit dem Erlös von bisher über 66000 Euro werden drei Projekte in Äthiopien, Uganda und im Kongo unterstützt.

Weitere Informationen gibt es unter

www.handy-aktion.de

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