Laichinger Politiker kritisiert Seehofer nach Äußerung zur Migrationsfrage

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Horst Seehofer (CSU), Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat.
Horst Seehofer (CSU), Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat. (Foto: dpa / Kay Nietfeld)
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Kurt Wörner (CDU), Sprecher des Laichinger Helferkreises für Menschen auf der Flucht und in Not, hat sich in einer Protestnote an Innenminister Horst Seehofer (CSU) gewandt. Dieser hatte die Migrationsfrage als „Mutter aller Probleme“ bezeichnet. Für Wörner ein Unding. Gerade hinsichtlich der Tatsache, dass das „C“ in CDU wie CSU für „christlich“ stehe. Und das Christentum, die Bibel, seien geprägt von vielen Arten der Migration.

Wörner verweist auf das Vatikanische Konzil und weiter auf einen Text in diesem Zusammenhang („Du sollst den Flüchtling lieben“), in dem aufgezählt wird, an welchen Stellen Migration in der Bibel Thema sei. Beispiel (Genesis 12,10): „Es gab eine Hungersnot im Land – deshalb zog Abram nach Ägypten, um dort als Fremder zu sein, da die Hungersnot auf dem Land lastete.“ Wörner fordert Seehofer auf, seine Flüchtlingspolitik zu „korrigieren“.

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