Laichinger Pharma-Konzern ist die „Nummer eins“

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Aliud in Laichingen.
Aliud in Laichingen. (Foto: Proud Bird Studios)
Schwäbische Zeitung

Bei der 19. Tranche der bundesweiten AOK-Rabattausschreibung erhielt Aliud Pharma nach eigener Auskunft die meisten Zuschläge aller teilnehmenden Hersteller – sowohl als Einzelbieterin als auch in Bietergemeinschaften. Damit sei das Pharmaunternehmen aus Laichingen nach Umsatz „die Nummer eins im rabattvertragsgeregelten Generikamarkt“.

Weiter heißt es in der Pressemitteilung: „Apotheken beziehen ab sofort 265 Produkte von Aliud Pharma und somit aus einer Hand, die bei einzelnen Präparaten bis zu 99 Prozent des Marktanteils der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) abdecken.“ Zu den rabattierten Produkten gehörten Präparate rund um Anwendungsgebiete wie Schmerzen, bakterielle Infektionen, Diabetes, Depressionen und Brustkrebs.

Verträge sind gestartet

„Wir freuen uns sehr über das Ergebnis bei der aktuellen AOK-Ausschreibung, das nicht zuletzt auf eine starke Leistung des gesamten Tenderteams im Stada-Konzern zurückgeht“, ist Aliud Pharma-Geschäftsführerin Ingrid Blumenthal überzeugt. „Auch die erfolgreiche Kooperation mit Mitbewerbern oder anderen Herstellern in Bietergemeinschaften hat zu diesem Erfolg geführt.“

Die neuen Verträge sind zum 1. April gestartet und laufen bis zum 31. März 2020. Sie lösen die AOK-Tranchen 15 und 16 ab. Die neue Tranche beinhaltet insgesamt 119 Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen mit einem jährlichen AOK-Umsatzvolumen von rund 2,1 Milliarden Euro (Apothekenverkaufspreis). Zu den ausgeschriebenen Wirkstoffen gehörten unter anderem Buprenorphin, Doxycyclin und Tamoxifen.

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