Laichinger Kür-Cup mit mehr als 200 Voltigierern

Lesedauer: 4 Min
Die Nachwuchsmannschaft des TSV Laichingen belegte den dritten Platz beim Nachwuchs-Kür-Cup.
Die Nachwuchsmannschaft des TSV Laichingen belegte den dritten Platz beim Nachwuchs-Kür-Cup. (Foto: Meindl)
Schwäbische Zeitung
Claudia Meindl

263 Teilnehmer aus 26 Vereinen, hervorragende Darbietungen und sportliche Höchstleistungen sind das Ergebnis, auf das die Voltigierabteilung des TSV Laichingen um Petra Mangold zurückblicken kann. Zwar hatten die regionalen Vereine mit dem Ausgang des Kür-Cups in der 17. Auflage nicht allzuviel zu tun, im Nachwuchs-Kür-Cup konnte der TSV Laichingen mit der Gruppe von Carola Wörz allerdings einen beachtlichen dritten Platz belegen.

Den Kür-Cup der Turniermannschaften dominierte ganz klar die Reitergemeinschaft Hegnach-Oeffingen. Die Mannschaften Oeffingen 1 (Wertnote 8,785) und 2 (8,071) belegten die Plätze eins und zwei, auf Rang drei landete der Reitverein Brackenheim (7,885). Der RFV Hohenstadt (7,100) mit Trainerin Heike Meudt landete immerhin auf Platz sieben. Den Nachwuchs-Kür-Cup entschied der RFV Ingoldingen mit einer Wertnote von 6,885 für sich, gefolgt vom RFV Leonberg (6,557) und dem TSV Laichingen (6,457). Die Kombimannschaft aus Laichinger und Hohenstadter Voltigierern mit Trainerin Carola Wörz landete auf Rang zehn.

Dass die Trainerinnen nicht nur beim sportlichen Training sehr engagiert sind, zeigte sich am Sonntag in der Daniel-Schwenkmezger-Halle: Sie wuselten nicht nur zwischen ihren kleinen und größeren Voltigierern herum, sondern richteten auch die Frisuren, zupften Trikots zurecht oder standen zur Hilfestellung bereit. Zudem räumten sie Tische ab, schauten im Cateringbereich vorbei und reichten helfende Hände, wo immer Hilfe nötig oder gefragt war. Immerhin waren mehr als 260 Teilnehmer vor Ort. Hinzu kommen weitere Gäste und Freunde der Sportler: Macht aus 260 Köpfen ganz schnell knapp 400 Besucher, die versorgt sein wollen.

Zeitplan eingehalten

Trotz des großen Starterfeldes verlief die Veranstaltung reibungslos. „In der 17. Auflage sind wir schon sehr routiniert“, meinte Abteilungsleiterin Petra Mangold. Zwar brummte es durchgehend in der Halle, die Voltigierer waren aber immer pünktlich am Wettkampfring.

In der Halle selbst waren zwei Fasspferde aufgebaut. Auf der Bühne, abgeteilt durch einen Vorhang, standen zwei weitere Übungspferde, auf denen die Teilnehmer sich warmturnen konnten. Und ja, im dichten Getümmel der weiblich dominierten Voltigiererszene waren auch vereinzelt männliche Starter auszumachen.

Neben den schon wettkampforientierten Prüfungen gab es auch die Kategorie „Fantasia“ – hier ist der Name Programm. Die Kostüme der Mannschaften waren bunt und fantasievoll. Die Teams wurden nicht rangiert, sodass alle Kinder eine tolle Urkunde bei der abschließenden Siegerehrung bekamen. Dabei wurden sie behandelt wie die „Großen“, die nicht nur als Sieger und Platzierte im Kür-Cup und Nachwuchs Kür-Cup aufgerufen wurden, sondern auch in den Prüfungen Einzel- und Doppelvoltigierer.

Nette Randnotiz: Beinahe jede Mannschaft gab ihrem Holzpferd einen eigenen Namen. Ganz so, als seien sie auf einem Turnier mit einem lebenden Pferd – und nicht auf dem Holzpferd unterwegs.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen