Hinterm Horizont geht’s weiter...

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Bernd Schwenkschuster.
Bernd Schwenkschuster. (Foto: pr)
Schwäbische Zeitung

In der Galluskirche in Feldstetten findet am Sonntag, 16. März, um 10 Uhr ein „Treff unterm Turm“-Gottesdienst statt. Zu Gast ist Pastor Bernd Schwenkschuster. Er hat in Metzingen eine Kletterhalle in eine Kirche gebaut.

„Hinterm Horizont geht es weiter“ lautet ein Liedtitel von Udo Lindenberg. Doch ist unser Horizont wirklich beschränkt? Wie kann es gelingen, dass wir Grenzen überwinden und neue Dinge wagen. Zu diesem Thema spricht Pastor Bernd Schwenkschuster kommenden Sonntag. „Dinge, die hinter dem überschaubaren Horizont liegen, kann ich nur erahnen“, sagt er. „Wo wir als Gemeinde in fünf Jahren sind – ich weiß es nicht.“

Glaubensmut hat Bernd Schwenkschuster mit einer Gemeindeneugründung vor fünf Jahren in Metzingen bewiesen. Zwei Drittel der Gründungsmitglieder, die er ansprach, hatten vorher keine Beziehung zu Gott. Seine Idee war es, in eine leere Kirche eine Kletterhalle zu bauen. Im vergangenen Jahr kamen 15 000 Gäste, um gegen eine Spende zu klettern oder sich abzuseilen.

Für ihn ist die Kletterhalle nach wie vor „ein Gottes Haus“. Bernd Schwenkschuster findet: „Wir wachsen nicht wegen der Kletteranlage, sondern weil Menschen merken: Es ist erlaubt, neue Wege zu gehen.“

Der „Treff unterm Turm“-Gottesdienst in Feldstetten möchte Mut machen, „gerade angesichts zunehmender Gottlosigkeit in unserer Gesellschaft“, einmal über neue Wege nachzudenken, wie Menschen ganz neu auf Jesus Christus hingewiesen werden können, auch in Alltagsbegegnungen.

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