Gymnasium bietet bei Musical-Revue das Beste vom Besten – das ist geplant

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 Elf Musicals – ein Team: ASG-Lehrerin Karin Schur-Neugebauer (Mitte) probt mit 28 jungen Sängern, Tänzern und Schauspielern für
Elf Musicals – ein Team: ASG-Lehrerin Karin Schur-Neugebauer (Mitte) probt mit 28 jungen Sängern, Tänzern und Schauspielern für den großen Auftritt in der Daniel-Schwenkmezger-Halle am 29. Und 30. November. (Foto: Kriegler)
Jutta Kriegler

Das Beste vom Besten: Die aktuelle Musical-Revue am Albert-Schweitzer-Gymnasium (ASG) fasst die Höhepunkte von sieben Bühnen-Shows aus den Jahren 2006 bis 2017 zusammen: 28 junge Tänzer, Sänger und Schauspieler freuen sich auf ihren Auftritt in der Daniel-Schwenkmezger-Halle (DSH) am Freitag, 29. und Samstag, 30. November.

Gezeigt werden Auszüge aus elf Musicals, unter anderem mit Szenen aus Hairspray, Dirty Dancing, Bonnie & Clyde, Mamma Mia, West Side Story, Fame und „We will rock you“.

Besonderheit: Neben ASG-Schülern ab Klasse neun bis zum Abi-Jahrgang sind auch ehemalige Schüler im Einsatz, die bei vorigen Musical-Produktionen mitgewirkt haben und gerne nochmal dabei sein wollen – ein Beleg für die Verbundenheit zum ASG über die Schulzeit hinaus.

Absolventen sind auch dabei

Viele Ehemalige sind bereits im Bachelor- oder Master-Studium, andere sind schon berufstätig und nehmen extra Urlaub für die Auftritte und Proben, um noch einmal auf der ASG-Musical-Bühne zu stehen. Der älteste ASG-Absolvent ist 27, der jüngste ASG-Schüler 15 Jahre alt. Alle stehen als gemeinsames Team auf der Bühne – nicht nach Altersgruppen aufgeteilt, sondern nach Musical-Themen.

Der Streifzug durch die elf Musicals bietet daher eine weitere Besonderheit: Bei der Musical-Revue mit den Top Acts der vergangenen elf Jahre gibt es deutlich mehr Hauptrollen als bei einem einzelnen Musical: Die Hälfte der 28 Akteure sind als Solisten im Einsatz – eine hochkarätige Besetzung mit vielen jungen Talenten, die multifunktional als Schauspieler, Tänzer und Sänger im Einsatz sind.

Auf der Bühne dabei

An dieser Stelle können nicht alle Teilnehmer namentlich genannt werden. ASG-Absolventin Jessica Schanz (24) hat jedoch besondere Verdienste erworben. Sie war bei allen ASG-Musicals als Solistin in vorderster Linie dabei und ist für Musical-Organisatorin Karin Schur-Neugebauer, Lehrerin am ASG, im Lauf der Jahre zur rechten Hand geworden. Jessica Schanz absolviert gerade ihr Masterstudium als Wirtschafts-Ingenieurin in Reutlingen, steht aber auch dieses Jahr wieder auf der Musical-Bühne in der Daniel-Schwenkmezger-Halle.

Auch die Schulband mit rund zehn jungen Instrumentalisten unter der Leitung von Musik-Lehrerin Kathrin Melcher leistet einen wichtigen Beitrag. Ebenso ihre Kollegin Monika Oswald, die für den Ensemble-Gesang zuständig ist. Petra Roth von der Musikschule unterstützt die Solisten beim Gesang.

Lehrer Werner Wößner ist seit 2017 bei den ASG-Musicals als Sänger, Tänzer und Schauspieler im Einsatz. Kunst-Lehrer Rudolf Kosow kümmert sich um die Kulissen und Requisiten, die er im Lauf der Jahre gemeinsam mit den Schülern gebaut hat.

Mit Stephan Hirthe ist außerdem ein professioneller Licht- und Tontechniker im Einsatz; so auch Beate Hoffmann als professionelle Maskenbildnerin. Finanziell wird das Musical-Projekt über Mittel aus dem Häberle-Fonds gefördert, die von Bürgermeister Klaus Kaufmann freigegeben werden. Er ist ein erklärter Musical-Fan und hat einen Stammplatz in der ersten Reihe.

Der Löwenanteil der Musical-Kosten wird jedoch über die Eintrittsgelder abgedeckt. Bisher kein Problem, denn die DSH war in der Vergangenheit immer bei beiden Aufführungen voll belegt mit insgesamt 1000 Gästen.

Startschuss für die Reihe

Startschuss für die Musical-Reihe fiel im Jahr 2006. Zu den Höhepunkten zählt die West Side Story 2008 und die erste große Musical-Revue im Jahr 2010 zum 100-jährigen Bestehen des Albert-Schweitzer-Gymnasiums. Jetzt, neun Jahre später, gibt es ein Revue-Revival mit tollen Kostümen und Kulissen aus dem ASG-Fundus und Darstellern aller Altersgruppen, die mit großer Begeisterung auf der Bühne stehen. Eine Chance für alle Zuschauer, die in den vergangenen Jahren nicht immer dabei waren und die eine oder andere Vorstellung verpasst haben.

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