Gegen-Demo zu Frei.Wild-Festival

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Die Band Frei.Wild bei der Verleihung des Deutschen Musikpreises Echo.
Die Band Frei.Wild bei der Verleihung des Deutschen Musikpreises Echo. (Foto: dpa / Jens Kalaene)
Digital-Redakteur Alb-Donau-Kreis/Ulm

Auf dem Laichinger Marktplatz findet am Samstag, 14. Juli, um 14 Uhr die Demonstration gegen das umstrittene „Rock dein Leben“-Festival statt. Die Veranstalter, das „Kollektiv26“ aus Ulm und die Gruppe „Alarm“ aus Backnang, erwarten bis zu 100 Demonstranten.

Laut Mitteilung der Organisatoren werden für Samstag mehrere Redner auf der Kundgebung sprechen. Vertreten seien demnach zum Beispiel das „Bündnis gegen Rechts Ulm/Neu-Ulm“, dem unter anderem Gewerkschaften, politische Parteien und kirchliche Gruppen angehören, das linksautonome „Kollektiv 26“ und die katholische Betriebsseelsorge. Sebastian Lipp, der für eine Internet-Plattform rechte Szenen beobachtet, wird von seinen Erkenntnissen berichten.

Banner vom „Kollektiv 26“ aus Ulm.
Banner vom „Kollektiv 26“ aus Ulm. (Foto: pr)

In einer Ankündigung des „Bündnis gegen rechts“ heißt es: „Wir wollen über das ,Rock dein Leben’-Festival öffentlich ins Gespräch kommen.“ Viele der Festivalbesucher/innen „wissen womöglich nicht“, welche Botschaften einige der Bands verbreiten. Laichingen und der Alb-Donau-Kreis sollen „nicht als Orte bekannt werden, an denen menschenverachtende Inhalte unwidersprochen bleiben“.

Der Demo-Termin sei bewusst eine Woche im Voraus gewählt worden, um mögliche Konfrontationen mit Festivalbesuchern zu vermeiden. Das Deutschrock-Festival beginnt am kommenden Donnerstag, 19. Juli. Dort werden mehr als 50, teils umstrittene Bands auftreten, darunter Frei.Wild, Unantastbar und Krawallbrüder. Für Sonntag, 22. Juli, ist die Abreise der bis zu 10 000 Festivalbesucher vorgesehen. Wie viele Besucher es letztendlich sein werden, ist bislang noch unklar.

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