FV Asch/Sonderbuch entthront den SV Jungingen

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 Die Siegerinnen aus Asch/Sonderbuch.
Die Siegerinnen aus Asch/Sonderbuch. (Foto: Fotos: fab)
Fabian Dörflinger

Mit dem Frauenhallenfußballturnier rund um den „Muskelkater-Cup“ in der Laichinger Jahnhalle am Sonntag hat der Hallenfußballmarathon des TSV Laichingen ein erfolgreiches und ruhiges Ende gefunden. Trotz zweier kurzfristiger Absagen konnte der TSV Laichingen einen reibungslosen Turnierverlauf bei der 22. Auflage organisieren. Triumphierend zu Ende ging das Turnier für den FV Asch/Sonderbuch, der im Finale den SV Jungingen mit 1:0 bezwang. Der TSV Laichingen schied trotz gutem Beginn in der Vorrunde aus.

Bis zum späten Abend sah es danach aus, als könnte der SV Jungingen den Wanderpokal gleich wieder mit nach Hause nehmen, der, wie schon so oft, durch die Vorrunde flog und auch im Halbfinale beim 4:0-Erfolg gegen die SGM Dornstadt/Machtolsheim/Lonsee keine Probleme hatte. Doch im Finale kam mehr Gegenwehr vom FV Asch/Sonderbuch, der wie die Junginger mit einem Mix aus Verbandsliga- und Bezirksligaspielerinnen angetreten war. Im sehr taktisch geprägten Finale entschied Jana Kirsamer mit ihrem Treffer die Partie und sicherte sich ihrem Team damit den Wanderpokal.

Für die Kickerinnen des TSV Laichingen startete das Turnier anfangs noch nach Wunsch, doch nach zwei Siegen gab es eine Niederlage gegen die SGM Aufhausen/Nellingen. „Da gab es einen Knacks bei uns. Vielleicht wären wir dann ganz anders in die letzten Spiele gegangen. Die Chance um den Einzug ins Spiel um Rang fünf war dann dahin. Das wäre für uns möglich gewesen“, sagt TSV-Trainerin Vera Epple. Somit landete der TSV nur auf dem drittletzten Rang der Vorrundengruppe B.

Ein besonderes Lob gab es für den SV Jungingen von Seiten des Veranstalters, der nach den Absagen der Teams aus Aufheim und von der SGM Filstal am Samstag kurzfristig eine zweite Mannschaft ins Turnier schicken konnte. „Das ist natürlich nicht selbstverständlich, weshalb wir uns herzlich bedanken“, sagte Sebastian Frank von der Laichinger Fußball-Abteilungsleitung. Gelohnt hat sich dies vor allem für die Junginger Spielerin Anika Lebzelter, die bei ihrem ungeplanten Auftritt gleich zur besten Torspielerin des Turniers gewählt wurde. Beste Torschützin wurde Serena Wittlinger von der SGM Albeck/Ballendorf mit acht Treffern.

Wie fair das Turnier abgelaufen war, zeigte sich dadurch, dass die Unparteiischen lediglich eine Zwei-Minuten-Strafe aussprechen mussten. „Und dafür bedanken wir uns bei allen Teams. Es war wirklich ein sehr faires Turnier“, fügte Frank bei der Siegerehrung hinzu. Mit auf dem Treppchen stand bei der Siegerehrung auch die SGM Albeck/Ballendorf, die im kleinen Finale die SGM Dornstadt/Machtolsheim/Lonsee mit 2:1 bezwang. Gleichzeitig gab es für die ersten Teams neben Geld- und Sachpreisen auch Aktivitätsgutscheine fürs Freizeitzentcenter „Muskelkater“ in Feldstetten, wo sich diese Teams für die kommende Rückrunde vorbereiten können.

Für den TSV Laichingen ging mit der Siegerehrung eine mehr als zweiwöchige Anstrengung zu Ende, die mit den Turnieren der Bambini bis zu den aktiven Teams viele Zuschauer in die Laichinger Jahnhalle gelockt hatte. Frank: „Wir sind insgesamt sehr zufrieden und wir haben gesehen, dass der Hallenfußball in der Region noch lebt. Deshalb freuen wir uns schon auf die kommende Hallenrunde, bei der wir die Turniere genauso wie in diesem Winter durchführen wollen.“

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