Fasten, Schweigen, Meditieren – „Vom Sinn und Unsinn geistlicher Übungen“

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 Meditieren - eine „abergläubische Praktik“? Darum geht es am Sonntag in Laichingen.
Meditieren - eine „abergläubische Praktik“? Darum geht es am Sonntag in Laichingen. (Foto: Klose)
Schwäbische Zeitung

Wie Formen des Fastens, Schweigens und Meditierens „hilfreich für den eigenen Glauben sein können“, ohne dass sie laut Mitteilung der evangelischen Kirchengemeinde Laichingen „zu abergläubischen Praktiken werden“ – darum soll es beim kommenden „Sonntags halbelf“-Gottesdienst am 17. März um 10.30 Uhr in der Albanskirche Laichingen gehen.

Die Kirchengemeinde setzt am Sonntag auf ein aktuelles Thema, und lässt wissen: „In der Fastenzeit zwischen Fasching und Ostern haben Verzichtsversprechen (in der Regel auf körperlicher, kulinarischer Ebene) Hochkonjunktur. Welche Motivation dahinter stecken mag, ist meist nicht so ganz geklärt. Und Spaß machen tut es vermutlich den wenigsten. Aber der Sommer kommt schneller als man denkt und damit auch das Bangen um den erfolgreichen Abbau des Winterspecks.“

Dass die ursprüngliche Idee des Fastens wenig mit Diät zu tun hat, würden viele ahnen. Irgendwie stehe es mit Gott in Verbindung – oder kann vielleicht Verbindung herstellen?

Dazu gehörten auch noch andere „geistliche Übungen“ wie Gebet, Stille, Meditation. Manches davon würde ein spirituell Interessierter auch weniger in der Kirche suchen, als vielleicht in exotischeren, fernöstlichen Angeboten. „Dass unser christlicher Glaube aber auch im Bereich der Mystik eine reiche Tradition hat“, sei wenigen bekannt.

„Sonntags Halbelf“ sei der „etwas andere Gottesdienst“ mit spätem Start und dem anschließenden Mittagessen. Mit Band, Theaterstück und Gesprächsmöglichkeit.

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