„Fürchte dich nicht!“ heißt es im Krippenspiel

Lesedauer: 3 Min

Pfarrer Karl Hermann Gruhler mit den Darstellern des Krippenspiels „Fürchte dich nicht“, das am Heiligen Abend in der Albanskir
Pfarrer Karl Hermann Gruhler mit den Darstellern des Krippenspiels „Fürchte dich nicht“, das am Heiligen Abend in der Albanskirche zu sehen war. Das Stück hatte Yasmin Schmid (zweite Reihe links) mit den Kindern einstudiert. (Foto: Hansjörg Steidle)
Schwäbische Zeitung

Die Oma sitzt im Schaukelstuhl und die Enkel ihr zu Füßen: So beginnt die Weihnachtserzählung „Fürchte dich nicht!“, die Jungen und Mädchen der evangelischen Kirchengemeinde Laichingen an Heiligabend in der Albanskirche in Szene setzten. In dem von Pfarrer Karl-Hermann Gruhler gehaltenen Gottesdienst machten die jungen Schausteller deutlich, dass durch die Geburt Jesu Christi Angst genommen werden und die Menschen nicht mehr allein sind.

Voll besetzt war die Albanskirche bei der Krippenfeier am Heiligen Abend, als die 15 Kinder vom Kommen Jesu Christi berichteten. Yasmin Schmid hatte das Stück mit den Kindern einstudiert, die engagiert und begeistert die sechs Szenen des Krippenspiels umsetzten. Diese trugen die Titel „Oma und ihre Enkel“, „Straße in Nazareth“, „Gasthaus in Bethlehem“, „Maria und Josef unterwegs“, „Auf dem Hirtenfeld“ und „Im Stall von Bethlehem.“

Eingebettet in einen Rahmen war die Erzählung von Maria und Josef auf ihrem langen und beschwerlichen Weg von Nazareth nach Bethlehem, ihrer Suche nach einer Herberge und der Geburt von Jesu Christi in einer Krippe im Stall von Bethlehem sowie dem freudigen Kommen der Hirten. Im Rahmen wollte ein Enkelkind von der Oma wissen, ob die Erwachsenen auch Angst haben. Die sei in den Menschen einfach drin, meinte die Großmutter und startete dann, die Weihnachtsgeschichte zu erzählen.

Am Ende der Geschichte treten auch Oma und die Enkelkinder zu Krippe, nachdem sei erfahren hatte, dass auch die Menschen vor gut 2000 Jahren schon Angst hatten: etwa kein Geld mehr zu verdienen, unterdrückt zu werden oder nicht zu wissen, wie ihr Leben weiter geht. „Genau die gleichen Ängste haben wir Menschen heute noch“, erklärte die Oma – mit dem wichtigen und hoffnungsvollen Zusatz eines Kindes: „In Jesus ist Gott in unsere Angst hineingekommen. Jetzt sind wir nicht mehr allein damit.“ Dies unterstrich die Großmutter mit den Worten: „Wir dürfen unsere Ängste im Gebet vor Jesus bringen. Er kann sie uns tragen helfen oder auch ganz wegnehmen. Jesus ist stärker als unsere Ängste:“

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen