Erst Sprachlosigkeit, dann überwältigende Freude

Das Zentrum „Nouvelle Espérance“ unterstützt Waisenkinder und Kinder in anderen sozial schwachen Situationen.
Das Zentrum „Nouvelle Espérance“ unterstützt Waisenkinder und Kinder in anderen sozial schwachen Situationen. (Foto: PR/Archiv)
Schwäbische Zeitung

(msc/hjs/cs) - Viel Freude und die so wichtige Möglichkeit, helfen zu können: Im Rahmen der Weihnachtsspendenaktion „Helfen bringt Freude“ der „Schwäbischen Zeitung“ konnten 953 833 Euro verbucht werden. Im Sommer 2020 hatten Leserinnen und Leser bereits 141 612 Euro für notleidende Menschen im Irak gespendet. Eine Summe, die zeigt, was Solidarität bedeutet. Zum Vergleich: In der Spendenkampagne im Jahr 2019 waren 644 000 Euro gespendet worden.

94 lokale Projekte sollen insgesamt von „Helfen bringt Freude“ profitieren – darunter auch Vorhaben aus Laichingen, Westerheim und Römerstein. Für die lokalen Projekte bedeutet das: Sie erhalten je 4900 Euro aus der Weihnachtsspendenaktion „Helfen bringt Freude“. Manche Ansprechpartner zeigten sich sprachlos, als die Redaktion sie per Telefonanruf über diese Summe informierte, andere wiederum stießen ein lautes „Wow“ aus. Hier geben wir einen Überblick, wer bei der Aktion dabei war und was mit dem Spendengeld der Leserinnen und Leser der „Schwäbischen Zeitung“ passieren soll.

Projekt „Fredmon“ vom Ehepaar Monika und Manfred Hiller in Laichingen: Fünf Jahre lang, von 2010 bis 2015, waren Monika und Manfred Hiller mit „Christliche Fachkräfte International“ in einem kirchlichen Hilfsprojekt in Luweero in Uganda engagiert. Damit ihr Einsatz heute noch gute Früchte trägt, haben sie den Verein „Fredmon“ gegründet, der über die evangelische Kirchengemeinde Laichingen Kindern in Uganda eine Schulbildung ermöglichen will.

Berufsausbildung, Schulgeld, Kleidung, Arztkosten: „Wir wollen einfach Grundwerte geben, damit die Kinder Lesen lernen können und so im Alltag nicht ausgetrickst werden. Wir begleiten sie bis zur Berufsausbildung. Diese dauert dort ein Jahr und bedeutet eine Mitarbeit in einem Betrieb. Einen Lohn gibt es nicht. Deswegen wollen wir die Grundlage dafür setzen, dass sich die Jugendlichen dann selbst versorgen und auf eigenen Füßen stehen können“, erklärt Manfred Hiller. Paten werden weiterhin immer gesucht. 25 Euro im Monat würden benötigt, um einem Kind helfen zu können.

Das Coronavirus hat die Situation vor Ort noch verschlechtert. Deswegen ist auch für das Jahr 2021 einiges geplant. Ziele sind gesetzt. „Mit dem Spendengeld von 4900 Euro können wir jetzt weiter planen. Das ist einfach toll“, sagt Manfred Hiller. Seine erste Reaktion, nachdem er von dieser Summe erfuhr: „Wow. Das ist ja gigantisch.“ Dann ist erst einmal nichts weiter am Telefon zu hören. Eine Ruhepause. Manfred Hiller atmet durch. Er und seine Frau Monika freuen sich, schmieden sogleich Pläne: „Anfang März wollen wir, wenn es die Lage zulässt, nach Uganda fliegen.“

Wir wollen einfach schauen, was vor Ort los ist.

Manfred Hiller

Vieles gehe derzeit durcheinander. Die Auswirkungen des Coronavirus, die Präsidentenwahl: „Wir wollen einfach schauen, was vor Ort los ist“, zeigt Manfred Hiller auf. Das Ehepaar aus Laichingen sei sehr beunruhigt. Am 30. Januar soll in einer Sitzung das weitere Vorgehen beraten werden.

Fest steht aber: Mit Hilfe des Spendengeldes soll Land erworben werden. Es sei – und das zeige die Corona-Krise – noch wichtiger geworden, sich selbst versorgen zu können. Zudem könnten die Kinder und Jugendlichen so angelernt werden. Überlegt werde auch, eine Schule zu bauen. Verstärkt möchte man im Projekt „Fredmon“ künftig auch auf das Ferienprogramm setzen. „Es geht darum, auch in der Ferienzeit zu motivieren, die Schule zu beenden, aufzuklären – beispielsweise mit Blick auf Schwangerschaften – und gemeinsam Zukunftspläne zu entwickeln“, erklärt Manfred Hiller und sagt den Spendern der „Schwäbischen Zeitung“ ein herzliches Dankeschön.

 Projekt „Fredmon“: Schützlinge erhalten von ihren Paten Briefe.
Projekt „Fredmon“: Schützlinge erhalten von ihren Paten Briefe. (Foto: PR/Archiv)

Verein Charité Togo aus Laichingen: „Wow. Das ist ja super. Das macht einfach sprachlos“, sagt Julia Stadelmaier, die Vorsitzende, als sie über die Spendensumme von 4900 Euro informiert wird. Der Verein Charité Togo war das erste Mal bei der Weihnachtsspendenaktion „Helfen bringt Freude“ dabei.

Der Verein wurde im Jahr 2018 gegründet, hat seinen Sitz in Laichingen. Ziel ist es, mit Projekten einen Beitrag zur Förderung der Entwicklungszusammenarbeit im westafrikanischen Togo zu leisten. Das Motto: Chancen ermöglichen, Hoffnung schenken. Der Fokus liege dabei im Bereich der Trinkwasserversorgung, der Gesundheit und Bildung. Wichtig ist dem Verein, Projekte und Aktionen gemeinsam mit der Bevölkerung umzusetzen.

„Das sind mal Nachrichten“, fügt Stadelmaier an. Sie und die Vereinsmitglieder wissen schon genau, was sie mit dem Geld umsetzen wollen. „Was wir ursprünglich geplant hatten, das kann mit dem Spendengeld jetzt tatsächlich auch realisiert werden“, sagt die Vorsitzende und erklärt: Die Trinkwasserversorgung im Dorf Sandale Copé soll aufgebaut werden.

Es ist ein sehr abgelegener Ort. Die gut 1300 dort lebenden Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, schöpfen Regenwasser derzeit aus einer Art künstlich aufgebautem Stausee. Wir wollen einen Brunnen bauen, was nicht so einfach wegen des sehr felshaltigen Bodens wird.

Julia Stadelmaier

Stadelmaier: „Es ist ein sehr abgelegener Ort. Die gut 1300 dort lebenden Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, schöpfen Regenwasser derzeit aus einer Art künstlich aufgebautem Stausee. Wir wollen einen Brunnen bauen, was nicht so einfach wegen des sehr felshaltigen Bodens wird.“ Mittlerweile habe sich herausgestellt, dass eine Bohrung in gut 70 Metern Tiefe notwendig sein wird, um eine Wasserader anzuzapfen. „Es ist ein großes Projekt, das wir uns für das Jahr 2021 vornehmen. Wir mussten es aufgrund der Corona-Pandemie bereits verschieben.“ Mit Hilfe der Spenden der Leser der „Schwäbischen Zeitung“ könne das Vorhaben nun gelingen.

Beim so wichtigen Brunnenbau des Vereins Charité Togo.
Beim so wichtigen Brunnenbau des Vereins Charité Togo. (Foto: PR/Archiv)

Ein Land in Afrika liegt Jana Rehm aus Westerheim besonders am Herzen: Tansania, eines der ärmsten Länder Afrikas. „Ich danke allen Leserinnen und Lesern, die so fleißig und großzügig gespendet haben, ganz herzlich im Namen des Vereins ,Wezesha’ und im Namen der Menschen in Tansania. Das Spendenergebnis ist wirklich großartig und ich bin überwältigt von der Hilfsbereitschaft der Menschen in der Region“, sagt sie und ergänzt: „Obwohl das vergangene Jahr kein einfaches war und das Coronavirus gezeigt hat, wie verletzlich auch unser Land ist, sollten wir nicht vergessen, dass wir uns immer noch glücklich schätzen können und viele Dinge nicht selbstverständlich sind. Das Geld wird vielen Menschen in Tansania helfen. Das freut mich besonders, da ich den Menschen, die mich bereits mehrfach so gastfreundlich in ihrem Land aufgenommen haben, etwas zurückgeben kann.“

Mit Hilfe der Spendenaktion sollen zwei Projekte unterstützt werden:

Straßenkinderheim Upendo Daima in Mwanza: Die Organisation „Upendo Daima“ setzt sich in Mwanza, der zweitgrößten Stadt in Tansania, für Kinder ein, die auf der Straße leben. Mehrmals in der Woche gehen Sozialarbeiter der Organisation auf die Straßen und bauen ein Vertrauensverhältnis zu den meist sehr misstrauischen Kindern auf. Wenn ein Kind dazu bereit ist, wird es in das temporäre Heim „Back Home House“ gebracht, wo die Grundbedürfnisse versorgt werden und Einzel- und Gruppentherapie stattfindet. Zudem wird viel gespielt und Grundkenntnisse des Lesens, Schreibens und Rechnens vermittelt. Es wird Kontakt mit der Herkunftsfamilie aufgenommen und versucht, die familiären Probleme zu lösen, damit das Kind in die Familie zurückkehren kann.

Ist dies nicht möglich, kommen die Kinder in das permanente Heim „Malimbe Family“. Dort leben die Kinder in familienähnlichen Verhältnissen und erhalten Schulbildung. Das oberste Ziel der Organisation ist es, den Kindern zu zeigen, dass sie wertvoll sind und geliebt werden, da dieses Gefühl den Kindern in der Vergangenheit meistens nicht vermittelt wurde. Da die Organisation keine staatliche Hilfe erhält, sind sie ausschließlich auf Spenden angewiesen. Mit dem Geld der SZ-Spendenaktion soll für die Kinder neue Kleidung, Schuhe und Schulmaterialien gekauft werden.

Brunnenprojekt in Ushirombo: Der zweite Teil der SZ-Spenden fließt in einen weiteren Brunnen in einem Dorf in der Nähe der Kleinstadt Ushirombo. Die bisherigen sechs Brunnen haben laut Jana Rehm gezeigt, dass ein zentraler Brunnen in der Dorfmitte das Leben vieler Menschen positiv verändert.

Ein weiteres Brunnenprojekt in Ushirombo in Tansania soll ermöglicht werden.
Ein weiteres Brunnenprojekt in Ushirombo in Tansania soll ermöglicht werden. (Foto: PR/Archiv)

Rund 55 Jahre wirkte der Westerheimer Afrikamissionar Pater Benno Baumeister in Burundi in Zentralafrika, wo er zahlreiche soziale Projekte initiierte. Er lebt krankheitsbedingt nun in einer Gemeinschaft bei Haigerloch, möchte aber in der burundischen Hauptstadt Bujumbura trotzdem das Aidszentrum „Nouvelle Espérance“ im Armenviertel Buyenzi und den Kauf von notwendigen Medikamenten für die Frauen voranbringen. Sein Nachfolger ist Pater Dr. med Ludwig Peschen. Er drückt seine Begeisterung in einem längeren Brief aus und erklärt, was mit dem Spendengeld passieren soll: „4900 Euro sind für unser Zentrum in Bujumbura, der Hauptstadt von Burundi.“ Peschen lobt die hohe Spendenbereitschaft: „Das ist wirklich eine großartige Aktion. Obwohl viele Menschen aufgrund der aktuellen Corona-Situation selber mit Problemen zu kämpfen haben, so ist trotzdem eine solch’ beachtliche Hilfsaktion für uns zustande gekommen, und das ist umso mehr bewundernswert.“

Wie die finanzielle Hilfe konkret eingesetzt wird? „Während man den Eindruck haben könnte, dass die neue Corona-Pandemie in Zentralafrika nicht so schlimme Folgen haben könnte wie es hier in Europa der Fall ist, scheint sich nun leider die Situation verändert zu haben. Das burundische Gesundheitsministerium berichtet, dass auch dort im Rahmen punktueller Testmaßnahmen nun mehrere Fälle der neuen Krankheit aufgetreten sind. Auch in Burundi werden jetzt verstärkt Quarantänemaßnahmen durchgeführt. Von Impfungen ist natürlich noch keine Rede. Unser Plan: Wir wollen erneut Schutzmaßnahmen für unsere Angestellten und eventuell Betroffene treffen, wie zum Beispiel Masken, Handschuhe oder Desinfektionsmittel beschaffen, denn der ursprüngliche Vorrat ist so gut wie aufgebraucht.“

Außerdem gebe es in Burundi eine große lokale Seifenfabrik. „Wir planen, einen guten Stock einfacher, aber guter Seife anzulegen, denn es ist allgemein bekannt, dass das Verwenden von Seife eine der einfachsten Vorbeugemaßnahmen ist. Damit wollen wir den sozial schwachen Menschen helfen, die sich kaum Seife leisten können und die in unser Zentrum kommen.“

Nochmals ganz herzlichen Dank dafür und ein wirkliches ,Vergelt’s Gott’.

Ludwig Peschen

Seit Jahren unterstützt das Zentrum „Nouvelle Espérance“ Waisenkinder und Kinder in anderen sozial schwachen Situationen. Die Zahl der Spender für diesen Sektor der Arbeit nehme allerdings ständig ab. Der Bedarf an Hilfsmaßnahmen, vor allem auch zum Finanzieren des Schulbesuchs, nehme aber ständig zu. „Auch für diese Kinder soll also ein Teil Ihrer Spenden verwendet werden“, zeigt Peschen auf und fügt an: „Es gibt in unserem Zentrum immer wieder medizinische Situationen, in denen wir spezielle Medikamente benötigen, die lebenswichtig für die Betroffenen sind. Manchmal können diese aber nur in herkömmlichen Apotheken besorgt werden, und das kann recht teuer sein.“ Auch dafür sollen die Spendengelder genutzt werden. „Nochmals ganz herzlichen Dank dafür und ein wirkliches ,Vergelt’s Gott’“, schreibt Ludwig Peschen.

Kinderwerk Lima: Die Situation für Menschen in Armut erträglicher machen, das möchte auch der evangelische Pfarrer Albrecht Lächele aus Römerstein – mit dem Kinderwerk Lima. Der Verein, dessen Leiter der Böhringer Pfarrer ist, startete in Burundi Hilfsprojekte und den Bau einer Schule. Soziale Zentren sind unter anderem entstanden, in denen es um die Grundbedürfnisse geht: Ernährung, Gesundheit oder auch Hausbau, verbunden mit der christlichen Arbeit. Seine Reaktion auf die Nachricht über den Spendenanteil von 4900 Euro: „Ich bin begeistert über die Höhe der Spende. Das ist spannend zu sehen in einer Zeit, in der man vermuten könnte, dass die Leute wegen Corona ihr Geld zusammenhalten. Hier könnte man den Beginn eines Paradigmenwechsels vermuten.“

Land ist teuer in Burundi, weil es so wenig davon gibt.

Albrecht Lächele

In Burundi finanziert das Kinderwerk Lima den Bau eines Internats für Kinder aller Schichten, der Hutu, Tutsi und der Minderheit der Batwa. Das Untergeschoss wurde bereits 2018 fertig gestellt. Seither pausiert der Bau, weil das Kinderhilfswerk das zur Verfügung stehende Geld zunächst für Abstützung eines Hanges über der Schule sowie in Hunger- und Corona-Hilfen verwenden musste. Nun sei eine namhafte Spende aus Kanada eingegangen, so dass der Bau umgehend weitergehen könne, sagt Lächele. Das Geld von „Helfen bringt Freude“ komme sehr gelegen und werde auf drei Projekte aufgeteilt: auf den Internatsbau, für eine Pädagogin, die vor Ort Lehrer ausbildet, sowie für den Kauf von Ackerland rund um die Siedlung Busiga. „Land ist teuer in Burundi, weil es so wenig davon gibt“, sagt Lächele. Der Landkauf soll den Dorfbewohnern ermöglichen, sich selbst besser zu versorgen. Sie gehören der Minderheit der Batwa an, welche das Kinderwerk besonders fördert. Dabei steht vor allem die Verbesserung ihrer Lebens- und Wohnverhältnisse im Fokus.

Das Kinderwerk Lima unterstützt unter anderem hilfsbedürftige Menschen in Burundi.
Das Kinderwerk Lima unterstützt unter anderem hilfsbedürftige Menschen in Burundi. (Foto: PR/Archiv)

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