Die „Glocke“ läutet das Jahreskonzert ein

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Frohsinn-Sänger bei einer Sonderprobe.
Frohsinn-Sänger bei einer Sonderprobe. (Foto: Graser-Kühnle)
Schwäbische Zeitung

„Das Lied von der Glocke“ wird am Sonntag, 8. Oktober, ab 18 Uhr in der katholischen Kirche zu hören sein, in der Romberg-Vertonung. Aufgeführt wird das Gedicht von Friedrich Schiller vom Laichinger Gesangsverein Frohsinn. Es ist sein diesjähriges Jahreskonzert.

Wie in dieser Musikepoche, der Wiener Klassik, üblich, geht es in dem Werk um ein bürgerliches Thema: ein Dorfszenario, wobei eine neue Glocke gegossen und im Kirchturm aufgehängt wird. Romberg hatte seine Vertonung in Form einer Kantate mit sich abwechselnden Chören und Soli gesetzt. Er sparte aber nicht mit Emotionen. So weist das Werk sehnsuchtsvolle und romantische Passagen auf, die mit unheilschwangeren und dramatischen, wild brausenden Chorsätzen kontrastieren. Für ein mitreißendes Klangerlebnis unterstützen viele Projektsänger den Frohsinn. Die acht Solistenrollen, teils Einzelsoli, teils ein solistisches Quartett, sind ausnahmslos mit Sängern aus den Chorreihen und Laichinger Sängern besetzt. Christian Riegner begleitet am Klavier. Im zweiten Konzertteil singt der Chor die Psalmvertonung „Jehovas ist die Erd“ von Louis Spohr, ebenfalls ein Komponist der Wiener Klassik. Das Werk mündet in eine mächtige, für alle Stimmen koloraturreiche Fuge. Die Gesamtleitung hat Hellmut Stolz.

Der Eintritt kostet zwölf Euro, für Schüler sieben, Vorverkauf bei Aegis und den Chormitgliedern.

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