Das runde Leder wird zum Osterei

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Für den TSV Berghülen (blau) geht es am Wochenende fast schon um alles. Die Kicker der SGM Machtolsheim/Merklingen I (weiß) kön
Für den TSV Berghülen (blau) geht es am Wochenende fast schon um alles. Die Kicker der SGM Machtolsheim/Merklingen I (weiß) können die beiden Spieltage etwas gelassener angehen. (Foto: Archiv: Manfred Scherwinski)
Schwäbische Zeitung
Fabian Dörflinger

Das Osterwochenende steht in diesem Jahr wieder im Zeichen des Amateurfußballs, auch in der Fußball-Kreisliga A Alb. Durch die vielen Spielabsagen sind die Teams gleich am Samstag (15.30 Uhr) und am Montag (15 Uhr) an zwei kompletten Spieltagen im Einsatz. Für den SV Westerheim und den TSV Blaubeuren geht der Kampf um die Spitzenpositionen in zwei wichtige neue Runden.

Rein gefühlstechnisch beginnt für den SV Westerheim erst am Samstag der Start aus der Winterpause, da bisher nur eine Partie in diesem Jahr (2:2 gegen den FV Asch/Sonderbuch) absolviert werden konnte. Der Kampf um den zweiten Platz (fünf Punkte Rückstand) bei einem Spiel weniger kann nun endlich beginnen. Da die Wetterverhältnisse frühlingshaft sind, steht den Ansetzungen nichts mehr im Weg. Am Samstag geht es für den SVW zum derzeit starken SV Hörvelsingen, am Montag erwartet der SV Westerheim den TSV Bernstadt.

Mit nahezu gleicher Ausgangsposition geht der Tabellenzweite TSV Blaubeuren ins Rennen. Das 2:2 bei der SGM Machtolsheim/Merklingen war die letzte Partie, die der TSV absolviert hat und dennoch können die Mannen von Trainer Fabian Flinspach mit vollem Schub in die nächsten Wochen gehen. In den kommenden Tagen stehen für die Blaubeurer zwei sogenannte Pflichtaufgaben an. Zuerst muss der TSV beim Tabellendrittletzten aus Rammingen antreten, ehe am Montag der Tabellenviertletzte aus Albeck zu Gast ist. Auch wenn gegen die derzeit aufmüpfigen Kellerkinder nur zwei Siege zählen, darf die Blautopf-Elf kein Team unterschätzen.

Für den TSV Berghülen steht ein immens wichtiges Fußballwochenende vor der Tür, das die Weichen für die kommenden Wochen stellen könnte. Das Kellerduell des TSV am Samstag könnte gar zum Schicksalsspiel werden. Dann nämlich trifft der Tabellenletzte im Derby auf niemand anderen als auf den Tabellenvorletzten vom FV Asch/Sonderbuch. Die Ascher haben im Gegensatz zu den Berghülern eine ganz andere Serie hingelegt: Zuletzt gab es ein 2:2 beim SV Westerheim und einen 1:0-Erfolg beim SV Oberelchingen. Gerade deshalb gehen die Ascher als leichter Favorit in die Partie. Am Montag dann kommt es für die Berghüler zum zweiten Derby: Im Auswärtsspiel beim TSV Seißen treffen sie auf ein weiteres Team, das in der Tabelle noch auf Schlagdistanz ist.

Für den SC Heroldstatt sprang in der vergangenen Woche zumindest ein 1:1 gegen den TSV Seißen heraus, womit einer der Nachzügler in der Tabelle auf Distanz gehalten werden konnte. Am Osterwochenende ist der SCH das einzige Team aus der Region, das nicht doppelt ranmuss. Am Montag gastiert der SV Oberelchingen beim SC Heroldstatt. Bei einer Niederlage müsste der SCH mitansehen, wie der SVO in der Tabelle an ihm vorbeiziehen würde.

Mit vier Punkten aus zwei Spielen ist die SGM Machtolsheim/Merklingen I durchaus zufrieden aus der Winterpause gekommen und hofft, nach dem Osterende weitere Schritte nach oben machen zu können. Am Samstag kann die SGM mit einem Sieg gegen den TSV Bernstadt an diesem in der Tabelle vorbeiziehen, am Sonntag gastiert die SGM beim Tabellenelften TSV Altheim/Alb, auf den sie derzeit vier Punkte Vorsprung hat.

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