Das ist die neue Führung bei der Eingliederungshilfe

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 Sabina Kreutle (rechts), die neue Regionalleiterin Alb-Donau der LWV-Eingliederhilfe, und Marie-Anne Walter, die neue Hausleit
Sabina Kreutle (rechts), die neue Regionalleiterin Alb-Donau der LWV-Eingliederhilfe, und Marie-Anne Walter, die neue Hausleiter der Laichinger LWV-Niederlassung in der Goethestraße wollen Kontakte knüpfen. Dafür notwendig: eine offene Tür. (Foto: Kroha)
Digital-Redakteur Alb-Donau-Kreis/Ulm

Kleine Rundumerneuerung bei der Eingliederungshilfe: Mit Sabina Kreutle und Marie-Anne Walter gibt es im Landeswohlfahrtsverband (LWV) zwei neue Gesichter. Sabina Kreutle hat bereits zum 1. Juli die Regionalleitung für den Alb-Donau-Kreis übernommen. Sie koordiniert von ihrem Büro am Weineck am Laichinger Marktplatz aus in Zukunft die Standorte in Heroldstatt, Blaubeuren, Munderkingen und auch in der Laichinger Goethestraße. Doch auch dort gibt es eine Veränderung: Marie-Anne Walter ist die neue Hausleiterin. Beide haben ein gemeinsames Ziel: Sie wollen erst einmal Kontakte knüpfen.

Denn was Kreutle schon jetzt festgestellt hat. Das Gebäude der LWV-Eingliederungshilfe an der Goethestraße für Menschen mit Behinderung ist dann doch ein Stück weiter entfernt von der eigentlichen Laichinger Innenstadt – dort, wo tagsüber die Menschen unterwegs sind. Deshalb sagt sie: „Wir wollen in Zukunft mehr Präsenz in der Stadt zeigen“, und fügt hinzu: „Ich habe das Gefühl, wir beteiligen uns am Leben hier noch zu wenig.“ Wie sie das angehen möchte, sei noch zu „unkonkret“. Möglich seien Vorträge, aber auch ein Mithelfen bei Altpapiersammlungen oder ähnliches.

Meine Aufgabe wird es sein, Menschen in Laichingen ein Zuhause zu schaffen“

Leiten und Verantwortung zu übernehmen, ist für die 57-Jährige nichts Neues. Sie wohnt in Laupheim und hat dort schon viel im sozialen Bereich zu tun gehabt: von Suchtberatung über Behindertenhilfe bis hin zur Personalberatung.

Mit Marie-Anne Walter wurde bereits die erste Personalie unter Dach und Fach gebracht. Die 34-Jährige aus Kirchheim/Teck hat nach der Schule eine Ausbildung zur Krankenschwester gemacht und 14 Jahre lang in einer Klinik in Nürtingen gearbeitet.

18 stationäre und vier ambulante Appartements

2015 entschied sie sich dann für ein dreijähriges Studium der Sozialpädagogik an der Dualen Hochschule in Stuttgart. Das heißt, pro Semester jeweils drei Monate Studium an der Hochschule in der Stuttgarter Schwabstraße und drei Monate Praxis beim Tannenhof Ulm, ebenfalls eine Einrichtung der LWV-Eingliederungshilfe.

Seit 1. Oktober ist sie die neue Leiterin im Wohnverbund an der Goethestraße, wo es 18 stationäre und vier Appartements für ambulant betreutes Wohnung für Menschen mit Behinderung gibt. „Meine Aufgabe wird es sein, Menschen in Laichingen ein Zuhause zu schaffen“, sagt sie und findet ähnlich wie ihre neue Chefin, dass sie noch „präsenter sein wollen“, eventuell auch durch eine engere Kooperation mit Schulen zum Beispiel bei Praktika.

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