VHS-Leiterin Ilse Fischer-Giovante (rechts) und Petra Rösch-Both (pädagogische Mitarbeiterin) mit dem Programm in den neuen Räu
VHS-Leiterin Ilse Fischer-Giovante (rechts) und Petra Rösch-Both (pädagogische Mitarbeiterin) mit dem Programm in den neuen Räumlichkeiten, die im ehemaligen Bananas im Zentrum Laichingens entstehen. (Foto: Scholz)
Redaktionsleiterin

Die finanzielle Lage, das Programm und das große Ziel

Ein gedrucktes Programm aufstellen? Manche Volkshochschulen entschieden sich dagegen. Die Volkshochschule Laichingen-Blaubeuren-Schelklingen hingegen möchte damit auch ein Signal setzen: Es geht weiter. 400 Veranstaltungen sind geplant. Das Semester-Thema lautet: „Die Zukunft nach Corona – Wie eine Krise die Gesellschaft, unser Denken und unser Handeln verändert.“ Die These „All you need is less“ von Professor Nico Paech, Skandale in der Fleischfabrik, Landwirte, die die Welt retten, die Entdeckung der Region, eine neue Gästeführerausbildung, Waldseminare, Inspiration bei kreativem Arbeiten, Immun-Power aber auch Kabarett: Das neue VHS-Programm umfasst auf 84 Seiten eine Fülle an Themen und Sparten.

Zwei Großveranstaltungen sind ebenso vorgesehen: eine Autorenlesung mit Vincent Klink am 1.November und eine Lesung mit Krimiautor Wolfgang Schorlau am 26.November. „Wir dürfen für diese Großveranstaltungen im Auditorium der Volksbank Laichinger Alb zu Gast sein“, dankt VHS-Leiterin Ilse Fischer-Giovante.

Der Kreativbereich, so erklärt Petra Rösch-Both, ist größer geworden – teilweise reisen Teilnehmer sogar aus Köln an, um an einem Angebot teilzunehmen. Wichtig seien auch die beruflichen Fortbildungen. So werden beispielsweise Online-Live-Seminare in den Bereichen Finanzbuchführung oder auch Bilanzierung angeboten. Die Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte seien ebenso „hochkarätig“.

Musikalische Früherziehung, Entspannung und Bewegung, Tanzen, Selbstverteidigung: Auch an die jüngsten Teilnehmer wird gedacht.

Für alle wird aber eines gelten: Bei den Kursen ist es wichtig, Abstand einzuhalten, sich an die Corona-Regelungen zu halten. Die Volkshochschule werde alles tun, um die größtmögliche Sicherheit zu bieten – beispielsweise durch die Räumlichkeiten. „Mit eigenständigen Räumlichkeiten sind wir auch von Zeitfenstern befreit“, so Rösch-Both. Die Volkshochschule arbeite weiter daran, die Interessen der Kursteilnehmer aufzunehmen und entsprechende Angebote zu schaffen. Daran ändere auch das Coronavirus nichts.

Die finanzielle Lage: „Die VHS ist nicht existenzbedroht, weil wir gut gewirtschaftet und Rücklagen haben“, sagt Ilse Fischer-Giovante. Dennoch müsse gehandelt werden. Ressourcen seien endlich. Ende Juli erfolgte ein finanzieller Ausgleich des Landes. „Das trägt zur Absicherung bei, aber kompensiert eben nur teilweise“, merkt die VHS-Leiterin kritisch an. Es habe schon große Veränderungen im „VHS-Land“ gegeben: Reserve werden aufgebraucht, es gab Pleiten und Erlösausfälle sind nur mit öffentlicher Hilfe auszugleichen. Träger der Volkshochschule Laichingen-Blaubeuren-Schelklingen ist der Verein mit dem Vorsitzenden Ulrich Rößler. 

Weitere Informationen zur Volkshochschule, den Zielen und Angeboten finden Interessierte im Internet unter

www.vhs-lai.de

Für das Herbst-Winter-Semester soll einiges geboten werden – aber mit der größtmöglichen Sicherheit. Um die zu gewährleisten, gibt es für den Standort in Laichingen eine Überraschung.

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Ein gedrucktes Programm aufstellen? Manche Volkshochschulen entschieden sich dagegen. Die Volkshochschule Laichingen-Blaubeuren-Schelklingen hingegen möchte damit auch ein Signal setzen: Es geht weiter. 400 Veranstaltungen sind geplant. Das Semester-Thema lautet: „Die Zukunft nach Corona – Wie eine Krise die Gesellschaft, unser Denken und unser Handeln verändert.“ Die These „All you need is less“ von Professor Nico Paech, Skandale in der Fleischfabrik, Landwirte, die die Welt retten, die Entdeckung der Region, eine neue Gästeführerausbildung, Waldseminare, Inspiration bei kreativem Arbeiten, Immun-Power aber auch Kabarett: Das neue VHS-Programm umfasst auf 84 Seiten eine Fülle an Themen und Sparten.

Zwei Großveranstaltungen sind ebenso vorgesehen: eine Autorenlesung mit Vincent Klink am 1.November und eine Lesung mit Krimiautor Wolfgang Schorlau am 26.November. „Wir dürfen für diese Großveranstaltungen im Auditorium der Volksbank Laichinger Alb zu Gast sein“, dankt VHS-Leiterin Ilse Fischer-Giovante.

Der Kreativbereich, so erklärt Petra Rösch-Both, ist größer geworden – teilweise reisen Teilnehmer sogar aus Köln an, um an einem Angebot teilzunehmen. Wichtig seien auch die beruflichen Fortbildungen. So werden beispielsweise Online-Live-Seminare in den Bereichen Finanzbuchführung oder auch Bilanzierung angeboten. Die Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte seien ebenso „hochkarätig“.

Musikalische Früherziehung, Entspannung und Bewegung, Tanzen, Selbstverteidigung: Auch an die jüngsten Teilnehmer wird gedacht.

Für alle wird aber eines gelten: Bei den Kursen ist es wichtig, Abstand einzuhalten, sich an die Corona-Regelungen zu halten. Die Volkshochschule werde alles tun, um die größtmögliche Sicherheit zu bieten – beispielsweise durch die Räumlichkeiten. „Mit eigenständigen Räumlichkeiten sind wir auch von Zeitfenstern befreit“, so Rösch-Both. Die Volkshochschule arbeite weiter daran, die Interessen der Kursteilnehmer aufzunehmen und entsprechende Angebote zu schaffen. Daran ändere auch das Coronavirus nichts.

Die finanzielle Lage: „Die VHS ist nicht existenzbedroht, weil wir gut gewirtschaftet und Rücklagen haben“, sagt Ilse Fischer-Giovante. Dennoch müsse gehandelt werden. Ressourcen seien endlich. Ende Juli erfolgte ein finanzieller Ausgleich des Landes. „Das trägt zur Absicherung bei, aber kompensiert eben nur teilweise“, merkt die VHS-Leiterin kritisch an. Es habe schon große Veränderungen im „VHS-Land“ gegeben: Reserve werden aufgebraucht, es gab Pleiten und Erlösausfälle sind nur mit öffentlicher Hilfe auszugleichen. Träger der Volkshochschule Laichingen-Blaubeuren-Schelklingen ist der Verein mit dem Vorsitzenden Ulrich Rößler. 

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