Bahnhalt: Durchbruch bei Karstkosten

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Verkehrsminister Hermann (li) und Laichingens Bürgermeister Klaus Kaufmann bei der Infoveranstaltung in Laichingen zum Bahnhalt
Verkehrsminister Hermann (li) und Laichingens Bürgermeister Klaus Kaufmann bei der Infoveranstaltung in Laichingen zum Bahnhalt Ende Februar. (Foto: Archiv)
Redaktionsleiter

Was bei der jüngsten Infoveranstaltung zum Bahnhalt mit Verkehrsminister Winfried Hermann in Laichingen angekündigt worden ist, wurde nun am Montagabend auch schwarz auf weiß im Laichinger Gemeinderat bestätigt.

Rund zwei Millionen Euro kosten die von der Bahn geforderten Untersuchungen und die dazu nötigen Maßnahmen, um den Boden für den Bahnhalt zu ebnen: die sogenannten Karstuntersuchungen. Die nun gefundene Lösung lautet: 1,6 Millionen davon (80Prozent) zahlt das Land, 400 000 Euro die Region (wobei der Kreis 133000 Euro beisteuert). Dies hatte Klaus Kaufmann beim Infoabend in der DSH schon verkündet.

Die Region muss zwar den Anteil des Landes vorfinanzieren, bekam jedoch die Garantie, dass sie diese Summe erstattet bekommt, wenn der Bahnhalt nicht realisiert werden kann. Weg wären dann allerdings die 400 000 Euro. Positiv: Wenn der Bahnhof kommt, sind diese 400 000 Euro aber bei den gedeckelten 13 Millionen Euro dabei, die die Kommunen schultern. Heißt: Die 400 000 Euro kommen nicht als Zusatzkosten oben drauf für die Albgemeinden.

Bericht folgt

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