„Alte Gärtnerei“ macht Platz für neue Wohnungen

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„Alte Gärtnerei“ nennt Tempus die Anlage. Hier in der Südansicht.
„Alte Gärtnerei“ nennt Tempus die Anlage. Hier in der Südansicht. (Foto: Grafik: Tempus)
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Der Weg ist frei für 20 neue Wohnungen nahe des Laichinger Friedhofs. Der Bauausschuss der Stadt Laichingen, welcher beschließende Funktion hat, hat am Mittwochabend einstimmig grünes Licht gegeben. Die Firma Tempus darf zwei Mehrfamilienhäuser an der Straße „Im Trieb“ errichten. Die Gärtnerei, die sich an dieser Stelle noch befindet, wird bald abgerissen.

Mit dem Bau will die Firma Tempus noch Ende dieses Jahres beginnen. Abgebrochen werden soll die Gärtnerei (Lenz) in diesem Sommer. An ihre Stelle werden zwei Wohnhäuser treten. Sie entstehen direkt nebeneinander, sind identisch und haben eine gemeinsame Tiefgarage (34 Stellplätze), Terrassen gen Süden (die Südseite ist abgestuft) und sind mit Aufzügen ausgestattet. „Seniorengeeignet“ seien die Wohnungen, so Tempus. Ihr Name für das Projekt: „Alte Gärtnerei“. Pro Gebäude liegen jeweils vier Wohnungen im Erd- und im Obergeschoss (2,5 bis 4,5-Zimmer). Ganz oben drauf dann jeweils noch zwei Wohnungen. Macht in der Summe 20.

Keine Einwände

Obwohl die Gebäude wegen Abweichungen gegenüber dem Bebauungsplan diverse Befreiungen benötigten (Länge, Baugrenze, Flachdach statt Sattel- oder Walmdach), erhoben die Mitglieder des Bauausschusses keine Einwände. Joachim Reif (CDU) wollte aber wissen, ob die bereits vor der Gärtnerei bestehenden Parkplätze erhalten blieben; ansonsten befürchtete er „Chaos“ an Samstagen, weil diese Plätze von Kunden des Recyclinghofs gebraucht würden. Dieser liegt direkt auf der anderen Straßenseite, in direkter Nachbarschaft auch der Friedhof – eine recht grüne Umgebung. Die Parkplätze, so Ellinor Hageloch vom Bauamt, gehören der Stadt und bleiben erhalten. Einstimmig fiel dann das Votum aus. Der Bauausschuss folgte dem Antrag der Verwaltung, die das verdichtete Bauen innerhalb des Stadtgebietes fördert.

Grünes Licht am Mittwoch auch für die neue Heizanlage, die im ebenfalls benachbarten Bauhof eingebaut werden muss. Der Ausschuss vergab die neue Anlage für knapp 38 000 Euro an die Firma Hartmann aus Lenningen. Bis auf Walter Striebel (CDU), der sich seiner Stimme enthielt, hatte kein Mitglied des Bauausschusses etwas dagegen. Nach den Pfingstferien soll der Umbau losgehen. Von Öl wird auf Gas umgestellt. Geleitet wurde die Sitzung von Bürgermeister-Stellvertreterin Gisela Steinestel. Klaus Kaufmann war verhindert. Für sie, wie sie sagte, eine Premiere.

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