Alkohol wird für die Fasnet zum Problem

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Eine Polizeistreife beobachtet den Rosenmontagsumzug in Westerheim. Dort soll es am Abend noch eine Schlägerei gegeben haben.
Eine Polizeistreife beobachtet den Rosenmontagsumzug in Westerheim. Dort soll es am Abend noch eine Schlägerei gegeben haben. (Foto: Kroha)

Angesichts vieler Auseinandersetzungen zieht das Polizeipräsidium Ulm eine durchwachsene Bilanz über die Fasnet in der Region. Auf fast 150 Veranstaltungen waren die Beamten unterwegs. Knapp mehr als 70 Körperverletzungen wurden registriert. Von den 34 ermittelten Verdächtigen waren 31 betrunken.

Auch in Westerheim sei es laut den Veranstaltern nach dem Rosenmontagsumzug noch zu einer Schlägerei gekommen. Mindestens eine Person musste ins Krankenhaus. Auch hier sollen die Beteiligten betrunken gewesen sein. Insgesamt stellt die Polizei fest, dass oft zu viel Alkohol getrunken wurde. Bei den Verkehrskontrollen zogen die Beamten 51 Fahrer aus dem Verkehr, die betrunken waren – 15 davon im Alb-Donau-Kreis.

Beim Schelklinger Umzug Ende Januar wurde ein Feuerwehrmann verletzt. Er sperrte die Straße, eine Autofahrerin wollte trotzdem durchfahren. Ihr Wagen erfasste den 32-Jährigen. Jetzt ermittelt die gegen die Fahrerin. Beim Umzug am vergangenen Wochenende in Wäschenbeuren (Landkreis Göppingen) wurde eine 17-Jährige verletzt. Ein Unbekannter hatte sie von hinten niedergeschlagen. Wie die Polizei mitteilt, flüchtete der Täter flüchtete in seinem gelben Entenkostüm.

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