Alb-Donau-Kreis soll Flagge an Kreisgrenze zeigen

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 Der Alb-Donau-Bürgermeister und Landrat Heiner Scheffold gemeinsam an einem Messestand.
Der Alb-Donau-Bürgermeister und Landrat Heiner Scheffold gemeinsam an einem Messestand. (Foto: Archiv: Götz)
Chefreporter Ulm und Alb-Donau

In den laufenden Haushaltsberatungen haben die Kreistagsfraktionen des Alb-Donau-Kreises ihre Anträge gestellt. Hier eine Übersicht.

Die CDU möchte, dass die Kreisgrenzen beschildert werden: „Der Alb-Donau-Kreis als Wirtschafts-, Tourismus- und Innovationsregion sollte seine Gäste in ansprechender und gewinnender Form willkommen heißen“, schreiben die Christdemokraten. Dieser Antrag wird geprüft, die Kreisverwaltung wird im kommenden Jahr über mögliche Standorte berichten. Weiter setzt sich die CDU für eine bessere Förderung von Gesang, Musik und Sport der Kreisorganisationen wie dem Sportkreis und den Chorverbänden ein. Diesem Antrag stimmte der Ausschuss für Bildung, Gesundheit, Kultur und Soziales zu. Mehr Geld für die Theaterei Herrlingen sagte Landrat Heiner Scheffold zu. Im Verwaltungsausschuss wurde ein Antrag der CDU auf Förderung der Landwirtschaft diskutiert: Hier wird die Verwaltung in 2019 Vorschläge vorlegen. Ebenso werden im kommenden Jahr Sachstandsberichte zu neuen Mobilitätskonzepten im Kreistag vorgelegt.

Die SPD setzt sich für höhere Zuschüsse für das Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg um mindestens 15 Prozent ein. Derzeit erhält das Zentrum 2600 Euro pro Jahr vom Kreis. Dem stimmte der Ausschuss für Bildung, Gesundheit, Kultur und Soziales zu. Ebenso wird ein SPD-Antrag, der einen Bericht über flexible und intelligente Bedienformen bei der Mobilität anfragt, umgesetzt.

Die Grünen konnten sich mit ihrem Antrag auf Erhöhung des Jobticket-Zuschusses auf 25 Euro für Mitarbeiter des Landratsamtes durchsetzen. Die Forderung, mehr regionale und ökologische Lebensmittel im Landratsamts einzusetzen, wird bereits seit 2013 umgesetzt, hieß es seitens der Verwaltung. Zwei Berichte über Förderung der Biodiversität und Schaftriebwege und Wildtierkorridore wird die Verwaltung vorlegen. Ebenso soll die Verwaltung berichten, wie es um den Stand des Ausbau der Regio-S-Bahn steht. Dies hatte auch die CDU gefordert. Dagegen wurde der Antrag auf Einführung eines Seniorentarifs im DING-Verbund abgelehnt: Die Tarifstruktur dürfe nicht noch komplizierter werden.

Die Freien Wähler wünschen sich einen Nachhaltigkeitsbericht für ein integriertes Klimaschutzkonzept. Hierzu müssen erst die Grundlagen erarbeitet werden, hieß es. Über den Landschaftserhaltungsverband soll die Verwaltung einen Bericht erstellen. Den Wunsch der Freien Wähler, mehr über Online-Kfz-Zulassung zu erfahren, wird ohnehin bundesweit ab 2019 umgesetzt. Über die ärztliche Versorgung im ländlichen Raum wird es eine Resolution des Kreistages geben, wie die Freien Wähler es vorschlagen.

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