Überraschung bei Volksbank Laichinger Alb: Vorstandsmitglied wechselt zu größerer Bank

Lesedauer: 7 Min
 Wechsel bei der Volksbank Laichinger Alb: Vorstandsmitglied Frank Kraas (Zweiter von links) verlässt die Volksbank Laichinger A
Wechsel bei der Volksbank Laichinger Alb: Vorstandsmitglied Frank Kraas (Zweiter von links) verlässt die Volksbank Laichinger Alb, sein Nachfolger wird Marcus Vögl (Zweiter von rechts). Den Weggang bedauerten Aufsichtsratsvorsitzender Wolfgang Uhlmann (links) und Vorstand Ralf Schiffbauer. (Foto: Steidle)

Viele Zahlen und Fakten nannte Vorstand Ralf Schiffbauer in seinem Bericht für das Geschäftsjahr 2018: „Es ist uns gelungen trotz schwieriger Rahmenbedingungen das Geschäftsjahr 2018 erfolgreich abzuschließen“, fasste er zusammen und verwies darauf, dass die Niedrigzinsphase den Banken schwer zu schaffen mache. Erhöht habe sich die Bilanzsumme um 3,3 Prozent auf 526,3 Millionen Euro. Die Kundeneinlagen stiegen um 4,8 Prozent auf 365,7 Millionen Euro. Das betreute Kundenvolumen, also alle Kredite und Einlagen bei der Volksbank wie bei den Verbundpartnern, betrug 1,09 Milliarden Euro und erhöhte sich um 2,2 Prozent. Die Ergebnisrücklagen kletterten um rund 800 Euro auf 27 700 Euro. Beim Zinsüberschuss musste die Volksbank Laichinger Alb erneut einen Rückgang um 249 000 Euro hinnehmen.

Sparsam sei bei den Verwaltungsaufwendungen umgegangen worden. Diese konnten um rund 200 000 Euro auf 8,55 Millionen Euro zurückgefahren werden. Diese gliedern sich auf in einen Personalaufwand von 5,89 Millionen Euro und auf Verwaltungskosten von 2,66 Millionen Euro. Rund 1,33 Millionen Euro, davon etwa die Hälfte an Gewerbesteuer, habe die Volksbank an Steuern entrichtet, was sicherlich Bürgermeister Klaus Kaufmann freuen durfte, erklärte augenzwinkernd Schiffbauer. Unterm Strich komme ein Jahresüberschuss wie etwa im Vorjahr von 905 000 Euro heraus und der tatsächliche Bilanzgewinn betrage 705 314 Euro. Von dieser Summe fließen 335 000 Euro in die gesetzliche Rücklage und 235 000 Euro in Ergebnisrücklagen. Die Gewinnausschüttung an Mitglieder beträgt 135 196 Euro bei einer Dividende von vier Prozent. (hjs)

Bei der Generalversammlung der Volksbank Laichiner Alb gab es eine Überraschung für die Besucher und vielleicht auch für manche Bankbedienstete.

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Viele Zahlen und Fakten nannte Vorstand Ralf Schiffbauer in seinem Bericht für das Geschäftsjahr 2018: „Es ist uns gelungen trotz schwieriger Rahmenbedingungen das Geschäftsjahr 2018 erfolgreich abzuschließen“, fasste er zusammen und verwies darauf, dass die Niedrigzinsphase den Banken schwer zu schaffen mache. Erhöht habe sich die Bilanzsumme um 3,3 Prozent auf 526,3 Millionen Euro. Die Kundeneinlagen stiegen um 4,8 Prozent auf 365,7 Millionen Euro. Das betreute Kundenvolumen, also alle Kredite und Einlagen bei der Volksbank wie bei den Verbundpartnern, betrug 1,09 Milliarden Euro und erhöhte sich um 2,2 Prozent. Die Ergebnisrücklagen kletterten um rund 800 Euro auf 27 700 Euro. Beim Zinsüberschuss musste die Volksbank Laichinger Alb erneut einen Rückgang um 249 000 Euro hinnehmen.

Sparsam sei bei den Verwaltungsaufwendungen umgegangen worden. Diese konnten um rund 200 000 Euro auf 8,55 Millionen Euro zurückgefahren werden. Diese gliedern sich auf in einen Personalaufwand von 5,89 Millionen Euro und auf Verwaltungskosten von 2,66 Millionen Euro. Rund 1,33 Millionen Euro, davon etwa die Hälfte an Gewerbesteuer, habe die Volksbank an Steuern entrichtet, was sicherlich Bürgermeister Klaus Kaufmann freuen durfte, erklärte augenzwinkernd Schiffbauer. Unterm Strich komme ein Jahresüberschuss wie etwa im Vorjahr von 905 000 Euro heraus und der tatsächliche Bilanzgewinn betrage 705 314 Euro. Von dieser Summe fließen 335 000 Euro in die gesetzliche Rücklage und 235 000 Euro in Ergebnisrücklagen. Die Gewinnausschüttung an Mitglieder beträgt 135 196 Euro bei einer Dividende von vier Prozent. (hjs)

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