Umfrage: Was halten Sie vom geplanten interkommunalen Gewerbegebiet?

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Bei der Informationsveranstaltung des Verbandes „Region Schwäbische Alb“ zum interkommunalen Gewerbegebiet hat sich die „Schwäbische Zeitung“ umgehört und unterschiedliche Meinungen aufgenommen.

 Hans Fülle.
Hans Fülle. (Foto: Scholz)

Hans Fülle, 70 Jahre, aus Heroldstatt:

„Ich halte das interkommunale Gewerbegebiet für sehr gut, vor allem den Standort zwischen Merklingen und Nellingen. In der Umgebung von Autobahn und künftigem Bahnhof werden dadurch nämlich keine Ortsdurchfahrten belasten. Allerdings darf der Nahverkehr auch nicht zu kurz kommen. Da vermisse ich bisher noch ein Konzept. Auch der muss passen. Also mehr Öffentlicher Personennahverkehr.“

 Diana Rasbach.
Diana Rasbach. (Foto: Scholz)

Diana Rasbach, 39 Jahre, aus Laichingen:

„Das interkommunale Gewerbegebiet ist notwendig. Es bringt uns voran und kann viele Möglichkeiten bieten – zum Beispiel Arbeitsplätze, junge Menschen, die herkommen, und so auch mehr Attraktivität.“

 Yannik Schrade.
Yannik Schrade. (Foto: Scholz)

Yannik Schrade, 18 Jahre alt, aus Laichingen:

„Damit wir in Zukunft weiter bestehen und leben, ist eine Kooperation der Kommunen eine Grundvoraussetzung. Sie dient der Lebenssicherung. Unternehmen sollten auch erfolgreich sein können, sonst wird die ländliche Region zurückfallen. Wir brauchen die Vernetzung, um anderen in den Städten entgegenwirken zu können.“

 Elke Mangold.
Elke Mangold. (Foto: Scholz)

Elke Mangold, 52 Jahre, aus Nellingen:

„Wir sind vor 20 Jahren in Nellingen zugezogen. Dadurch habe ich vielleicht eine etwas andere Sichtweise als ein Ureinwohner. Ich bin ehrlich gesagt noch im Zwiespalt. Eigentlich stehe ich dem Vorhaben positiv gegenüber. Wenn man nichts vorantreibt, dann passiert auch nichts. Auf der anderen Seite bin ich mir über das ganze Ausmaß noch nicht im Klaren.“

 Hennes Göttel.
Hennes Göttel. (Foto: Scholz)

Hennes Göttel, 55 Jahre, aus Heroldstatt:

„Das interkommunale Gewerbegebiet ist wichtig. Es ist die einzige Lösung, um den Bahnhof zu finanzieren. Das muss man klar herausstellen. Alle wollen den Bahnhof, doch der muss auch finanziert werden. Da habe ich eine klare Meinung.“

 Beate Brückle.
Beate Brückle. (Foto: Scholz)

Beate Bückle, 51 Jahre, aus Suppingen:

„Ich bin beim interkommunalen Gewerbegebiet noch unentschieden. Ich hatte mir darüber noch nicht so viele Gedanken gemacht, tendiere aber eher zum interkommunalen Gewerbegebiet. Es ist auf der einen Seite eine große Fläche. Aber die 50 Hektar werden sicherlich nicht auf einmal erschlossen, sondern nach und nach vorangetrieben. Ich denke, Stillstand bedeutet Rückschritt. Wir sollten mit der Zeit gehen, dabei aber nicht Natur und Umwelt vergessen.“

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