Schwerer Unfall fordert mehrere Verletzte – darunter schwangere Frau und kleine Tochter

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 Das eingeschaltete Blaulicht eines Polizeifahrzeuges.
Bei dem Unfall wurden mehrere Menschen verletzt. (Foto: dpa / Stephan Jansen)
Schwäbische Zeitung

Bei einem schweren Unfall am Sonntagnachmittag auf der Verbindungsstraße von Ohnastetten nach Würtingen sind vier Menschen verletzt worden, drei davon schwer. Unter den Schwerverletzten soll nach Angaben der Polizei auch eine schwangere Frau sein. Ein dreijähriges Mädchen wurde leicht verletzt. Zwei Rettungshubschrauber waren im Einsatz.

Demnach war ein 20-Jähriger aus dem Landkreis Esslingen am Sonntag gegen 17.15 Uhr mit seinem Opel Corsa auf der K6711 unterwegs. Er überholte trotz des nicht komplett einsehbaren Straßenverlaufs zwei vor ihm fahrende PKW. Als er sich auf Höhe des vorderen der beiden PKW befand, kam ihm ein 43-Jähriger mit einem Peugeot entgegen. Es kam zu einer Frontalkollision beider Fahrzeuge.

Der Opel Corsa wurde anschließend von der Fahrbahn geschleudert, touchierte noch einen der überholten PKW und überschlug sich. Nach zirka 100 Metern kam das Fahrzeug in einem angrenzenden Wiesenstück zum Erliegen. Der 20-Jährige wurde schwer verletzt und musste in eine Klinik gebracht werden.

Schwangere Frau im Peugeot schwer verletzt

Der 43-jährige Fahrer des Peugeots kam nach der ersten Kollision ebenfalls ins Schleudern und geriet auf die Gegenfahrbahn. Dort stieß er frontal mit dem Mercedes eines entgegenkommenden 31-Jährigen zusammen. Der Peugeot-Fahrer wurde in seinem Auto eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Er erlitt so schwere Verletzungen, dass er mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden musste. Seine schwangere 32-jährige Beifahrerin wurde ebenfalls schwer verletzt und musste in eine Klinik eingeliefert werden. Die auf dem Rücksitz befindliche dreijährige Tochter wurde nur leicht verletzt.

Insgesamt entstand ein Sachschaden in geschätzter Höhe von 70 000 Euro. Die Strecke musste für die Rettungsmaßnahmen und Unfallaufnahme bis 20 Uhr komplett gesperrt werden. Die Feuerwehr St. Johann und Reutlingen war mit 25 Einsatzkräften vor Ort. Der Rettungsdienst war mit vier Rettungswägen, einem Notarzt und zwei Rettungshubschraubern vor Ort. Die Verkehrspolizei Tübingen hat die weiteren Unfallermittlungen übernommen

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