NABU-Präsident ist im Biosphärengebiet zu Gast und lobt das vorbildhafte Miteinander

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 Beim Besuch (von links): Johannes Enssle (Vorsitzender des NABU-Landesverbandes Baden-Württemberg), Jörg-Andreas Krüger (Präsid
Beim Besuch (von links): Johannes Enssle (Vorsitzender des NABU-Landesverbandes Baden-Württemberg), Jörg-Andreas Krüger (Präsident NABU Naturschutzbund Deutschland), Achim Nagel (Leiter Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb) und Dietmar Enkel (Präsident der Umweltabteilung Regierungspräsidium Tübingen). (Foto: Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb)
Schwäbische Zeitung

Der Präsident des Naturschutzbundes Deutschland (NABU), Jörg-Andreas Krüger, besuchte das von der UNESCO anerkannte Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Beim Biosphärenzentrum in Münsingen traf er sich mit Vertretern des Biosphärengebiets, des Regierungspräsidiums Tübingen, des Umweltministeriums, der Stadt Münsingen und des NABU-Landesverbandes Baden-Württemberg zu einem Austausch über aktuelle Projekte im Biosphärengebiet Schwäbische Alb – wie zum Beispiel den Biosphärenschulen.

Entdecken und Erleben der Natur und Kultur

Dieses Kooperationsprojekt ermöglicht Schüler, an regelmäßigen Lehrangeboten zu Themen des Biosphärengebiets im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung teilzunehmen. Ein grundlegender Bestandteil ist laut Mitteilung dabei das Entdecken und Erleben von Natur und Kultur vor der eigenen Haustür, um dadurch das Interesse für verschiedene Lebensräume und Lebenswelten zu wecken.

UNESCO-Evaluierung ist Thema

Zudem wurden die vorliegenden Ergebnisse der UNESCO-Evaluierung besprochen und gemeinsam ein Blick auf die künftigen Herausforderungen im Biosphärengebiet gerichtet. Jörg-Andreas Krüger war laut Mitteilung von der Arbeit im Biosphärengebiet sehr angetan und sah viele inhaltliche Übereinstimmungen mit den Aktivitäten des Naturschutzbundes Deutschland.

Miteinander lässt es sich profitieren

„Die Region kann sehr stolz auf die Entwicklung des Biosphärengebiets Schwäbische Alb sein. Es ist ein hervorragendes Beispiel für die erfolgreiche Zusammenarbeit unterschiedlicher Interessensgruppen. Naturschutz, Landwirtschaft, Tourismus und Wirtschaft arbeiten hier im Miteinander an Zukunftslösungen. Hier können wir alle lernen, dass Naturschutz und wirtschaftliche Interessen kein Widerspruch sein müssen. Von dem Beispiel Schwäbische Alb können viele andere Regionen profitieren“, fasste Jörg-Andreas Krüger den Austausch zusammen.

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