Jungen und Mädchen des Heroldstatter Kinderhauses erleben besondere Turnstunde

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Schwäbische Zeitung

Einen Vormittag der besonderen sportlichen Art haben die Jungen und Mädchen des Heroldstatter Kinderhauses erlebt. In sportlicher Montur – allesamt mit bunten Stirnbändern (gespendet von der Wäschefabrik Kneer aus Westerheim) – wärmten sie sich zunächst gemeinsam mit den Erzieherinnen auf, ehe es in 14 Gruppen zu je acht Kindern an die sieben Stationen rund ums Kinderhaus ging. An diesen galt es dann, parallel zu einem gegnerischen Kinder-Team, die sportlich-spassigen Aufgaben gemeinschaftlich zu erfüllen. Den Startschuss gab an allen Stationen der Ruf „Laufen, springen – Staffel gewinnen!“

Altersgemischte Teams

Angesichts der altersgemischten Teams mit Kindern zwischen zwei und sechs Jahren war neben der sportlichen Betätigung in gleichem Maß Rücksichtnahme und gegenseitige Hilfestellung ebenso wie Einfallsreichtum zur Umsetzung der gestellten Aufgaben gefragt. So traten die Teams an einer Station ganz klassisch bei einem Bobbycar-Rennen gegeneinander an, während es an einer anderen Station galt, in Schlangenformation Bälle von einem Behälter in einen anderen zu bringen.

Staffelstab ist zu übergeben

Wie üblich traten die Kinder in einem Staffellauf gegeneinander an, bei dem die Schwierigkeit nicht zuletzt darin bestand, den Staffelstab bei der Übergabe sicher in der Hand zu behalten, während es an anderer Stelle galt, beim Gehen die Geschwindigkeit des Vordermanns beim Besteigen mehrerer Treppenstufen an alle angehängten Teammitglieder anzupassen.

Die wohl ungewöhnlichste Aufgabe war das Erklimmen eines Traktoranhängers, was nur in gegenseitigem Schieben und Ziehen zu meistern war und herrlich stolze Blicke der Kinder zur Folge hatte.

Zwei Stunden lang Sportvergnügen

Alles in allem erlebten die Kindergartenkinder ein zweistündiges Angebot, bei dem keine Einzelkämpfer gefragt waren, sondern mannschaftliches Denken gefordert war. Jedes Kind konnte mit vollem Einsatz dabei sein und mitmachen. Erleichtert wurde der persönliche körperliche Einsatz der Jungen und Mädchen durch das Anfeuern durch die jüngeren Kindern aus der Krippengruppe, deren Erzieherinnen nebst zahlreichen Vätern oder Müttern die Veranstaltung interessiert an den Stationen verfolgten. Unterstützt wurde die Aktion auch von Eltern, die die Stationen betreuten.

Staffelstab als Belohnung

Weil jedes der beteiligten Kinder als Gewinner aus dieser Sportveranstaltung ging, erhielten alle zum Abschluss einen Staffelstab, der zur Wiederholung des Erlebten innerhalb der Familie und unter Freunden einladen soll. Die neu ins Leben gerufene Aktion wurde federführend von den beiden Heroldstatter Leichtathletiktrainern Mareike Maute und Roland Aigeltinger in zahlreichen Stunden geplant und vorbereitet.

Als Erzieherin brachte Mareike Maute die Aktion ins Team des Heroldstatter Kinderhauses und sorgte dort für die nötigen Vorbereitungen. Nicht zuletzt aufgrund des trockenen Wetters erlebten die Kinder eine gelungene, mit viel Bewegung und Spaß verbundene Veranstaltung.

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