Bauvoranfrage wegen Tierhaltung offen gelassen

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Noch kein grünes Licht haben Heroldstatts Räte einer Bauvoranfrage in der Wörthstraße 14 für den Abriss eines Gebäudes sowie dem Neubau eines Wohnhauses mit Tierhaltung gegeben. Die Bauvoranfrage wurde nicht erteilt, weil offen ist, welche Tiere und wie viele gehalten werden sollen.

Nun wollen der stellvertretende Bürgermeister Rudolf Weberruß und die Räte Klarheit und mit dem Bauherrn ein weiteres Gespräch führen, bevor sie eine Baugenehmigung aussprechen. „Tierhaltung innerorts ist immer problematisch. Da sind Beschwerden der Anwohner nicht ausgeschlossen“, erklärte Weberruß. Eine Billigung könnte aufgrund von Emissionen von den Tieren die Weiterentwicklung in dem Bereich gefährden. „Wir verweigern nicht die Baugenehmigung, wollen aber Klarheit“, begründete Weberruß seinen Vorschlag, die Anfrage zurückzustellen. Der geplante Bau des Wohnhauses stelle kein Problem dar, nur die Tierhaltung.

Den Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage in der Hofsiedlung in Breithülen hat der Heroldstatter Gemeinderat einstimmig gebilligt, obwohl er dabei etwas Bedenken hatte. In der Hofsiedlung soll ein Fertigbauhaus in klassischer Weise erstellt werden, das nicht zu den Häusern der Umgebung in dem denkmalgeschützten Areal passt. Die Räte wollten den Bau nicht verhindern. Doch ihnen war klar, dass das Landesdenkmalamt da noch Einwände vorbringen könnte. „Letztendlich entscheidet das Denkmalamt über den Bau“, lautete der Tenor im Rat. Befreiungen mussten die Räte bei dem geplanten Haus noch hinsichtlich der Traufhöhe und Dachneigung aussprechen.

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