Drogen in Fernbus aus Amsterdam aufgespürt – so gut waren sie in einer Chipsdose versteckt

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 Marihuana war in einer Chipsdose versteckt.
Marihuana war in einer Chipsdose versteckt. (Foto: Zoll)
Schwäbische Zeitung

Gut, aber nicht gut genug versteckt gewesen waren Drogen, die die Beamten des Hauptzollamtes Ulm am Freitag bei einer Kontrolle eines Fernbusses auf der A8-Rastanlage Gruibingen fanden.

In einem doppelten Boden einer Chipsdose wurden mehrere Tütchen mit insgesamt 25 Gramm Marihuana und Haschisch bei einem 23-jährigen Reisenden entdeckt. Die Zollbeamten sahen das Versteck zunächst nicht, als sie den Bus aus Amsterdam überprüften.

 Gutes Versteck, aber nicht gut genug: In einem doppelten Boden einer Chipsdose entdeckte der Zoll Drogen.
Gutes Versteck, aber nicht gut genug: In einem doppelten Boden einer Chipsdose entdeckte der Zoll Drogen. (Foto: Zoll)

Drogenhündin „Vicky“ spürte die Dose dann aber auf. Die Rauschgiftspürhündin zeigte an die Unterseite. Daraufhin wurden die Zöllner auf den doppelten Boden aufmerksam, der mit Schraubverschluss gesichert war.

Reisender will Dose noch in Mülltüte entsorgen

Der 23-Jährige soll nach Angaben des Zolls noch versucht haben, die Dose in einer Mülltüte an seinem Sitzplatz zu entsorgen, räumte später aber den Besitz der Drogen ein.

Bei einem zweiten Reisenden (20 Jahre alt) fanden die Beamten nochmal 30 Gramm Marihuana und sogenannte Psilocybin-Pilze.

Gegen die Männer wird nun wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

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