Griesingen legt Nutzungsbedingungen für kommunale Räume fest

Lesedauer: 4 Min
Der Gemeinderat in Griesingen setzte sich mit der Nutzung kommunaler Räume auseinander und legte Regelwerke fest.
Der Gemeinderat in Griesingen setzte sich mit der Nutzung kommunaler Räume auseinander und legte Regelwerke fest. (Foto: sz- dkd)
Schwäbische Zeitung

Durch den Neubau und den Umzug der Feuerwehr sind in Griesingen nicht nur neue Vereinsräume entstanden, auch der alte Schulungsraum im Rathaus ist frei geworden. Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am Mittwochabend neue Nutzungsordnungen für die Kommunalen Räumlichkeiten festgelegt. Während das Feuerwehrhaus für Privatpersonen nicht nutzbar ist, können die Griesinger den „großen Vereineraum“ im Rathaus künftig für Geburtstage und ähnliches mieten.

Laut neuer Hausordnung für das Griesinger Feuerwehrhaus, schließt der Benutzerkreis Privatpersonen, Vereine oder sonstige Organisationen grundsätzlich aus. Es sei wichtig, dass der dortige Schulungsraum, schon aus Rücksicht auf die Anwohner, nicht zum Festraum werde, darin waren sich die Ratsmitglieder einig. Die Mitglieder der Feuerwehr dürfen den Raum für besondere private Festlichkeiten, wie runde Geburtstag nutzen, müssen dies aber mit dem Kommandanten abstimmen. „Die erste Priorität ist die Aus- und Weiterbildung der Feuerwehr“, sagte Bürgermeister Oliver Klumpp, der jedoch gleich anfügte, dass ein interner Stammtisch zur Kameradschaft der Feuerwehrmänner gehöre und gegen einen solchen keine Einwände bestünden. Ferner sind in der Hausordnung generelle Regeln für die Nutzung des Gebäudes sowie der Parkplätze festgehalten.

Vereineraum für privat Feste

Für private Feiern und Vereinsveranstaltungen steht der alte Feuerwehrschulungsraum im Rathaus, der künftig „Großer Vereineraum „ heißen soll, zur Verfügung. Auch für dessen Nutzung und Vermietung hat der Gemeinderat nun Regeln festgelegt.

„Das ist jetzt ein richtig toller Raum geworden Frau Fensterle hat extra neue Gardinen gemach. Für den ganzen Elan den sie da reingesteckt hat muss ich sie wirklich loben“, so Klumpp. Der Raum sei vielseitig nutzbar und für bis zu 40 Personen sind Stühle vorhanden. Mittlerweile habe die Volkshochschule schon einen ersten Kochkurs dort veranstaltet. Dieser sei ein voller Erfolg gewesen. „Vereine und Bürger sollen wissen, dass der Raum zu mieten ist, das werden wir auch nochmals im Gemeindeblatt veröffentlichen“, sagte der Bürgermeister. Damit alles in geregelten Bahnen verläuft sei ein entsprechendes Regelwerk und der Mietvertrag erarbeitet worden. Das Vermieten und die Kontrolle wird über das Bürgerbüro und die Verwaltung laufen. Sollte eine Veranstaltung aus dem Ruder laufen, müssen sich die Anwohner beim Bürgermeister melden. Damit dieser die Veranstaltung dann im Notfall beenden könne. Als Hausherr hat Klumpp zu jeder Veranstaltung Zutritt. Um den Raum noch weiter aufzuwerten soll einerseits das vorhandene Geschirr aufgestockt werden und die Wände nochmals neu gestrichen werden. Als einzige Änderung zur Vorlage regte Renate Werner an die Nutzer darüber zu informieren, dass Reinigungsmittel selbst mitzubringen seien, da die bisherigen der Feuerwehr gehörten und mitgenommen wurden.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen