Ein herausragendes Jahr für die Wehr

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Die Griesinger Feuerwehr blickte bei ihrer Hauptversammlung auf ein erfolgreiches Jahr zurück.
Die Griesinger Feuerwehr blickte bei ihrer Hauptversammlung auf ein erfolgreiches Jahr zurück. (Foto: sz- khb)

„Die Griesinger Bürger können sich auf ihre Feuerwehr verlassen. Ich bin stolz darauf, in unserer Gemeinde eine so schlagkräftige Wehr zu haben“, sagte Bürgermeister Oliver Klumpp am Donnerstag bei der Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr in Griesingen. Durch den Bau des neuen Feuerwehrhauses sei 2016 ein herausragendes Jahr für die Wehr gewesen, so Klumpp.

„Zudem konnten durch das schnelle Eingreifen der Wehrmänner beim Hochwasser im Juni größere Schäden verhindert werden“, betonte der Bürgermeister. Kommandant Ralf Storf nannte Zahlen. In 13 Übungen, zwei Sonderdiensten, sechs Brandwachen und Verkehrsregelungen sowie den beiden Hochwassereinsätzen und bei einem Verkehrsunfall kurz vor Weihnachten hat die Griesinger Feuerwehr 675 Stunden Dienst geleistet. Der aktiven Wehr gehören 37 Feuerwehrmänner an, fünf Mitglieder hat die Altersabteilung. Mit dem Abbruch des einstigen Lagerschuppens im Februar und dem Spatenstich im Juli, so der Kommandant, sei der Bau des künftigen Feuerwehrhauses gestartet. „Inzwischen steht der Rohbau, die Einweihung wird am 24. September stattfinden“, sagte Storf. „Wir sind im Zeitplan und in der Januar-Sitzung wird der Gemeinderat die Arbeiten für die letzten sieben Gewerke vergeben“, bestätigte der Bürgermeister. Nach dem Einzug in das neue Feuerwehrhaus will die Griesinger Wehr eine Jugendfeuerwehr gründen. „Dann haben wir dafür endlich genügend Platz“, erklärte der Kommandant. Mit Norbert Moosbrugger und Andreas Zimmermann seien bereits zwei künftige Jugendbetreuer zum entsprechenden Lehrgang angemeldet. Schriftführer Georg Scheffold spannte den Bogen der Aktivitäten des vergangenen Jahres von der Fasnetsausgrabung der Bärenjäger über das Pfingstfest bis zur Wanderung der Wehr zur Minigolf-Anlage in Gamerschwang und dem Kameradschaftsabend im November. Bei der Hauptübung der Wehr sei im Oktober ein Brand im örtlichen Kindergarten angenommen worden, bei dem Kinder aus dem ersten Stockwerk gerettet werden mussten, so der Schriftführer der Wehr.

„Hier hat unsere Feuerwehr ihre hohe Einsatzbereitschaft deutlich unter Beweis gestellt. Alles hat funktioniert wie ein Uhrwerk“, lobte Bürgermeister Klumpp. Kassier Willi Mall meldete einen positiven Stand der Kameradschaftskasse und Wolfgang Spada berichtete vom Besuch der Altersabteilung beim Kreistreffen der Feuerwehr-Senioren in Blaubeuren-Asch. Bei den anstehenden Wahlen wurden Schriftführer Georg Scheffold, die beiden Kassenprüfer Holger und Simon Ullmann sowie Kassier Willi Mall einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Mall kündigte allerdings an, nur noch ein Jahr als Verwalter der Kameradschaftskasse zur Verfügung zu stehen. Tobias Gall, Tim Lehmann und Andreas Zimmermann wurden am Donnerstag zum Oberfeuerwehrmann befördert. Stefan Behmüller wurde zum Löschmeister ernannt und Christoph Behmüller erhielt die Beförderung zum Brandmeister. In Abwesenheit wurde der Griesinger Ehrenkommandant Wilhelm Hildenbrand für seine 60-jährige Zugehörigkeit zur Griesinger Feuerwehr geehrt. Für 25 Jahre im aktiven Dienst verlieh Bürgermeister Oliver Klumpp das silberne Ehrenzeichen der Feuerwehr an Georg Scheffold und Robert Seiffert. Klumpp überreichte die Urkunden des baden-württembergischen Innenministers Thomas Strobl und ein Glückwunschschreiben von Landrat Heiner Scheffold. Bevor den Wehrmännern ein Vesper serviert wurde, betonte Kommandant Ralf Storf, dass Erich Ströbele der Wehr seit 35 Jahren angehört. „Franz Iberle, Franz Werner, Rudolf Werner und Wilhelm Zimmermann sind seit 45 Jahren bei der Griesinger Feuerwehr“, so Storf.

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