Rauchender Fahrgast löst Feuerwehreinsatz aus – 420 Reisende müssen Zug verlassen

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Digital-Redakteur Alb-Donau-Kreis/Ulm

Weil ein Fahrgast am Freitagmittag auf der Zugstrecke zwischen Stuttgart und Ulm in einer Toilette eines ICE geraucht hat, ist es im Bahnhof Göppingen zu einem Feuerwehreinsatz gekommen. Das berichtet die Bundespolizei auf Nachfrage der „Schwäbischen Zeitung“. 

Demnach wurde in dem Intercity-Express 1113, der von Hamburg-Altona nach München unterwegs war, kurz vor Göppingen die Brandmeldeanlage ausgelöst. Die Bahn habe den Zug in Göppingen auf Gleis 6 gestoppt. Die Rettungskette wurde in Gang gesetzt, Feuerwehr und Polizei begaben sich zur Einsatzstelle.

Wie der Zugbegleiter jedoch kurze Zeit später feststellen konnte, hat eine bislang unbekannte Person in einer Zugtoilette geraucht. Ein Feuer oder eine andere Gefahrenlage habe es nicht gegeben, so ein Sprecher der Bundespolizei.

Reise wegen technischer Probleme beendet

Für die rund 420 Fahrgäste im Zug war die Reise in diesem ICE damit dennoch beendet. Aus technischen Gründen konnte der Zug nicht mehr weiterfahren. 

Wegen der zwischenzeitlichen Sperrung des Bahnhofs Göppingen kommt es laut Bahn zu Verspätungen und Zugausfällen. 

Sachdienliche Hinweise zum Vorfall, insbesondere zur Identität des mutmaßlichen Verursachers, nimmt die Bundespolizei unter der Telefonnummer 0711/870350 entgegen.

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