Polizei tötet offenbar kranken Fuchs

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Die Polizei hat am Dienstagmorgen einen Fuchs getötet. Er soll erkennbar krank gewesen sein.
Die Polizei hat am Dienstagmorgen einen Fuchs getötet. Er soll erkennbar krank gewesen sein. (Foto: dpa / Symbol / Holger Hollemann)
Schwäbische Zeitung

Die Polizei hat am frühen Dienstagmorgen in Göppingen einen offenbar kranken Fuchs erlegt. Dieser soll nach Angaben der Polizei aggressiv gewesen sein. Die Beamten hätten demnach auch keine andere Wahl gehabt.

Zeugen hätten sich gegen 6 Uhr gemeldet: In der Hauptstraße befinde sich ein Fuchs. Er sei erkennbar krank und habe bereits eine Frau angreifen wollen. Bereits in den Tagen zuvor war ein Fuchs in Rechberghausen und Göppingen mehrfach aufgefallen, auch auf dem Gelände eines Kindergartens. Immer machte das Tier einen kranken Eindruck, konnte von der Polizei aber nie gestellt werden.

Die Polizei sei dann am Dienstag nach eigenen Angaben schnell vor Ort gewesen. Die Beamten versuchten zunächst, das Tier zu fangen – jedoch ohne Erfolg. „Weil der Fuchs zuvor schon so aggressiv gegen Menschen aufgefallen war, blieb den Polizisten nichts übrig, als ihn zu erlegen“, heißt es dann in der Mitteilung der Polizei: „Auf andere Weise waren mögliche Gefahren durch das kranke Tier nicht auszuschließen.“ Anschließend packten die Polizisten den Fuchs ein. Er soll nun untersucht werden.

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